You won’t have far to go

Es gibt tatsächlich ein leidlich interessantes Blog in deutscher Sprache, was sich mit dem Hobby auseinandersetzt, es wurde mir als kritisch vorgestellt, es werde da kein Blatt vor den Mund genommen, haben sie gesagt:
Edieh-Blog

Urteilt selbst.

Wo ich für Euch auch nicht mehr urteilen brauch, ist die Aussage von Deutschlands meistzitiertem Meister, Marcus Johannus (Quelle).

Gerade in einem Horror-Rollenspiel wie Cthulhu, ist es wichtig, dass keine großen Pausen entstehen oder gelangweilte Spieler absets des Spielgeschehens herumsitzen. Wenn ein SL es schafft, sein Abeteuer so zu timen, dass die wirklich lebensgefährlichen Situationen erst kurz vor Schluss stattfinden, dann ist das wünschenswert und zeugt von großem Talent.

Soso, dann sind wir also bei Andre in die Lehre gegangen…Und natürlich Kairos These vom Talent des Meisters als Hauptdeterminante für den vermeintlichen Efolg einer Spielrunde, in der Wahrnehmung der Deutschen. Talent, wenn ich das schon höre! Wir wissen ja alle wen Leute damit ausgestattet sehen, die so etwas sagen.
Und von den Kraft eigener Wassersuppe zu talentierten Storytellern erklärten Meistern habe ich persönlich genug. Spielt spiele mit Euren Freunden, anstatt Euren Freunden eine Vorstellung zu liefern!

Letztlich sei noch erwähnt, daß Gemüse-Ghouls Ausrüstungs und Taktik Threads von der Swine Fraktion übelst mit Scheiße zugepostet wurde. Soviel zur Toleranz derer, die sie dauernd einfordern.

45 Gedanken zu „You won’t have far to go

  1. Na jetzt mal ganz ehrlich: wie sinnvoll ist es, wenn nach einer halben Stunde ein oder zwei Spielercharaktere ins Gras beißen? Ich würde schon sagen, dass ein Spielaufbau letale Gefahren eher in das letzte Drittel verlegen sollte.

  2. @strategon: sollte, ja. Aber es kann auch anders verlaufen, wie jeder weiß. Dann soll man nicht die Würfel betrügen oder den Spielern den freien willen nehmen, sondern muss mit dem Ergebnis leben.Zu meinen Threads:Ich wusste, es würde Ärger geben. Aber stellenweise ufert es wirklich aus. Ich habe schon mehren Forumsnutzern mit Anwendung meiner Ignorierliste gedroht. *kopfschüttel*

  3. Dann brauch ich echt nicht vor dem letzten Drittel kommen. Da bin ich zu alt für, das Bummeln ist mir nicht gegeben.@Leser: Ich bitte um Rückmeldung, ob ihr T.P.G. wieder in gewohnter Ästhetik erlebt, oder ob Ihr noch Probleme habt. Safari und Firefox sind mittlerweile bedacht, der IE verhält sich merkwürdig. Wenn ich den IE nutze, sieht die Stratseite erst korrekt, dann scheiße und die einzelnen Artikelseiten (Den Ganzen Batzen klicken)wieder korrekt aus. Wenn jemand hilfreiche Tips hat, ich bin ganz Ohr.

  4. Na kommt, wer seinen Abenteurer ständig mit einem Pfund Mehl rumlaufen lässt, der ist doch selber von der Scheiße nicht weit entfernt. Die würde sich gegen Unsichtbare übrigens noch besser eignen als Mehl, da man diese dann auch in völliger Dunkelheit über den Geruchssinn orten könnte.Tatsächlich machen derartige Ausrüstungsaufstellungen doch nur dann Sinn, wenn man (in diesem Falle Cthulhu, gilt aber auch für andere Horrorrollenspiele) genauso spielt wie beispielsweise D&D. Man ignoriert dabei aber einfach durch das Genre gegebene Unterschiede zu völlig andersartigen Spielen. Das beide zwar in die Kategorie Rollenspiel fallen, heißt doch nicht zwangsläufig, dass beide ihren Spielspaß aus der gleichen Quelle schöpfen. “Die Siedler von Catan” und “Monopoly” sind auch beides Brettspiele, wird man aber bei beiden mit exakt der gleichen Strategie den größtmöglichen Spielspass als Spieler herausbekommen? Ich glaube kaum.Kommt nun eine solche “Ausrüstungsliste” und Strategieplanung aus einem Dunstkreis wie dem hiesigen Blog, wo Atmosphäre dann entsteht, wenn einen der Zersetzungsstrahl eines Beholders trifft und versucht wird, die Kritik an einem Spiel hauptsächlich auf Erfahrungen aus einem anderen aufzubauen, dann sollte man sich nicht wundern, durchaus belustigte Kommentare einzuheimsen.Der gemühse-ghoul erhebt sich zwar selber nicht zum Titan der Wahrheit, aber er geht mit seiner Wahrheit sehr flexibel um und fordert an gleicher Stelle, zunächst eine offizielle Definition als Grundlage zu nutzen um wenig später dann doch seine eigene als Argumentationsbasis voranzustellen. Auch das führt nicht unbedingt zu konstruktiven Beiträgen. Wer also an der Stelle beleidigt schmollt, Ignorier-Listen auspackt und sich ganz und gar unverstanden fühlt, sollte zunächst einmal sein Vorgehen überdenken. Mit Intoleranz hat es sicherlich nichts zu tun, wenn man jemanden mit dem Vorschlaghammer auf seine Fehler hinweist. Vor allem wenn man selber diese Methoden gerne anwendet.

  5. Bis jetzt steht noch niemand auf meiner Ignorierliste (nicht mal den Sternenkrieger). Ich schmolle nicht und kann alle meine Behauptungen begründen. Argumentationsfehler meinerseits kann ich nicht entdecken. Aber ich glaube nicht, dass Du (synapscape) Dich mit (A)D&D auskennst. Jedenfalls hören sich Deine Beiträge nicht danach an. Für mich gibt es durchaus Gemeinsamkeiten zwischen D&D und Cthulhu.

  6. Im Ernst, ist Cthulhu nur zum Gruseln nicht nach zweimalen Langweilig? Ich meine Du sagst immer wieder, es gäbe keinen Erfolg und keine Aufgaben. Soll ich mich dann immer brav vor Ratten gruseln? Spannung kann doch nur bei ungewissem Ausgang entstehen, und wenn ich emotional an diesen gebunden bin. Wie gruselt man sich denn um des Gruselns willen? Das erscheint mir doch wie Selbstbetrug. Wie gesagt, wenn es nichts zu lösen gibt, meine Bemühungen nutzlos sind, dann brauche ich nicht zu spielen. Ist doch hohl. Man muß doch was machen?! Oder seid Ihr alle zu selten Spieler, um noch zu wissen wie das ist?

  7. Genau! Cthulhu ist D&D für Erwachsene: anstatt besser wird man schlechter, man handelt nicht aus jugendlichem Geltungsdrang sondern aus Erwachsener Opferbereitschaft. Aber das wird in Deutshcland durch pubertär-romantisierende Schaurigkeitsbeschwörung untergebuttert. Hauptsache ein wenig gegruselt, bloß keine Verantwortung übernehmen. Braindamage!

  8. Was hat denn bitte gruseln mit “Verantwortung übernehmen” zu tun? Bitte um Aufklärung.Und ich werd auch nicht müde, es zu wiederholen: Für manche ist es die Herausforderung, eine dramatische / gruselige / spannende / wasauchimmer Geschichte zu erzählen und zu erleben. Spannung muß sich nicht notwendigerweise aus der Möglichkeit des Scheiterns ergeben.Und die Belohnung ist eben die erzählte Geschichte. Eine Spielsitzung die mir Spaß gemacht hat (aus welchen Gründen auch immer) und vor allem die “positive Feedbackschleife” zwischen meinen Mitspielern und mir genügt mir als Belohnung – da brauch ich keine XP oder sonstigen “Währungen” die mir das verdeutlichen.

  9. Du kannst aber nicht Anfangen, nun Äpfeln mit Birnen zu vergleichen und wieder mit der alten Leier kommen “Ich als Spieler will nicht nutzlos sein, meine Entscheidungen sollen das Spiel beeinflussen”, denn das ist an dieser Stelle gar nicht das Thema.Hier geht es nicht um “railroading” vs. “geniale EInfälle der Spieler”, sondern nur um die Frage, ob verschiedene Rollenspiele tatsächlich verschiedene Spielziele haben. Ich gebe mal wieder ein leicht verständliches Beispiel, diesmal aus dem Bereich Film: “Der Exorzist” und ein Dokumentarfilm zum Thema Exorzismus. Einen davon wird man sich ansehen, um sich zu gruseln, den anderen, um sich zu informieren. Keiner käme auf die Idee, es genau umgekehrt zu machen. Warum verlangst Du aber genau das im Falle der Rollenspiele?Warum beharrst Du darauf, absolut gleichzusetzende Spielziele von völlig unterschiedlichen Spielen zu verlangen? Sicherlich lässt sich Cthulhu so spielen, dass Eure mit Mehl beladenen Charaktere dem Spukhaus durch Bestäubung jeglichen Spuk nehmen. Aber der Zweck eines Spukhaus-Abenteuers ist sicherlich nicht der, ein Exempel im Häuserkampf zu statuieren. Dazu reicht ein einfaches Haus voller Punks aus. Der Witz an einem Spukhaus ist der Spuk und den neutralisiert der Mehlschlepper doch direkt von Anfang an. Er reduziert das Spukhaus auf ein völlig belangloses Haus. Zu welchem Zweck es überhaupt erforscht wird, bleibt da sowieso unklar. Genauso wie sich Euch dann offenbar der Sinn von Horror-Geschichten oder -Filmen verschließt. Mit “erwachsenerem” Rollenspiel hat das nichts zu tun, auch möchte ich hier kein Urteil darüber fällen, welcher Spielstil der bessere ist. Es ist nur eine unumstößliche Tatsache, dass nicht jeder Spielstil zu jedem Genre passt.So wird auch gemüse-ghouls Definition völlig nachvollziehbar. So wie er es spielt ist es tatsächlich kein Horror-Spiel. Aber das ist sicherlich nicht die Intention des Erfinders gewesen.Auch ob ich mich mit D&D im Detail auskenne oder nicht spielt dafür keine Rolle. Genug Beispiele wie Ihr es spielt oder wie andere es spielen sind kaum zwei Mausklicks weit von hier entfernt zu finden und auch ich kam persönlich schon in den Genuss als Spieler. Aber völlig unabhängig vom System kann man alleine schon anhand des Genres klar sagen, ob ein Spielstil für eben dieses Genre praktikabel ist oder nicht. Genau darum geht es und nicht um irgendwelche Anti-Railroading-Wahrheits-Kampagnen.

  10. Survival Horror ist aber der “Default Spielstil” aus den USA. Alles was Du uns hier als “wahres Cthulhu” verkaufen willst, ist die Laurin/Pegasus Variante. Also bitte zügele Deinen Revisionismus! CoC ist survival-Spiel, seit Sandy es aus der Taufe hob. Danach hat Sandy ausdrücklich seine CoC Erfahrung genutzt um DOOM mitzuprogrammieren! Wenn ihr Meister alle tolle Gruselei wollt, bitteschön. Aber welcher Spieler gruselt sich, welchem Spieler macht das Spaß? Außerdem gibt es beim Horror aja auch Splatter, Komödie, Zombie und eben Survival als subgenres.

  11. Übrigens solltest Du lieber sagen, was Du für besseren Spielstil hältst. PC ist mir ein graus. Dieses Konsensgeschwalle gehört auf den ideologischen Friedhof, gleich neben die Idee der s-A durch SS. Außerdem ist das mit dem Erwachsen von Kenneth Hite und nicht von mir.

  12. Und überhaupt, nur weil ich immer wieder einfordere, daß man als Spieler was machen kann, wird das nicht weniger wahr. Nenne es ALte Leier, damit ist es weder widerlegt, noch befriedigt.Wenn man als Spieler nichts tun kann, ist es kein Spiel! Und das ist so zentral, daß es an Wahnsinn grenzt, wie un-selbstverständlich das in Deutschland geworden ist. Pah!

  13. preacher: Spannung muß sich nicht notwendigerweise aus der Möglichkeit des Scheiterns ergeben.Spannung ist immer ein Resultat von Ungewissheit und Unsicherheit. Bei den schlimmeren Storytellern, unter denen ich (als selbst diagnostizierter ST) gelitten habe, wusste man immer schon, wie Spieleraktionen ausgehen würden, weil ja eine “Story” bei rumkommen sollte. Besonders ist mir da im Gedächtnis geblieben, wie ein Vampire-Charakter meinerseits, der nichts konnte außer rumzuballern (Malkalvianer mit Western-Fetisch) einem wichtigen NSC einen tödlichen Kopfschuss verpasste ““ schwer genug mit Kugeln bei Vampiren. Der NSC starb nicht, sondern floh, weil er fliehen sollte. Mein SC allerdings, der ihn bewachen sollte, wurde nun der Unfähigkeit beschuldigt. Hallo?!Zu einem Spiel gehört immer zweierlei: Einerseits muss der Spieler sich auf das Spiel einstellen; wenn die Gruppe keine voll ausgerüsteten SC haben will, dann sollte er es lassen (vielleicht mit Kompromiss) oder eine andere Gruppe finden. Wenn der Spieler aber eine Idee hat, sollte der SL auch bereit sein, sie zumindest anzuwenden.Zunächst einmal ist ja Mehl nicht direkt der Tod für ein Geisterhaus, wieso auch? Ist denn rumfliegendes Mehl nicht erschreckend? Können Geister sich nicht waschen? Klebt Mehl immer an Geistern?Sheldon schleudert einen Packen Mehl vor sich in die Luft. Kurz habt ihr den Eindruck einer stacheligen Mähne, die sich schüttelt und das Mehl erneut tanzen lässt. Dann sinken die Flocken ungestört zu Boden wie frisch gefallener Schnee. Am anderen Ende des Flurs, gerade noch in Reichweite des weißen Staubs, erscheint nun der Abdruck einer Pfote im Schnee. Sie ist so groß wie euer Kopf, und verformt. Ein zweiter Abdruck direkt daneben. Jetzt einer weiter vorne. Und neben den Abdrücken je eine dünne Spür, als würden die Spitzen von Tentakeln langsam durch das Mehl geschoben…Zu guter Letzt ist es ja meines Wissens immer noch so, dass Pegasus die Cthulhu-Polizei auflösen musste. Es kommt also keiner mehr in die Gefahr einer Razzia samt Konfiszierung aller Regelbücher, nur weil er das Spiel womöglich etwas anders spielt. Ihr müsst ja nicht mitspielen.Oder habe ich da etwas verpasst?Stile in Mac-Safari okay.

  14. Synapscape sagte:Kommt nun eine solche “Ausrüstungsliste” und Strategieplanung aus einem Dunstkreis wie dem hiesigen Blog, wo Atmosphäre dann entsteht, wenn einen der Zersetzungsstrahl eines Beholders trifft und versucht wird, die Kritik an einem Spiel hauptsächlich auf Erfahrungen aus einem anderen aufzubauen, dann sollte man sich nicht wundern, durchaus belustigte Kommentare einzuheimsen.Auch ob ich mich mit D&D im Detail auskenne oder nicht spielt dafür keine Rolle. Genug Beispiele wie Ihr es spielt oder wie andere es spielen sind kaum zwei Mausklicks weit von hier entfernt zu findenWas denn nun?Du würdest z.B. feststellen, dass ich D&D ganz anders spiele, als du es so stereotyp behauptest. Ich gebe zu, dass sich das System nicht so gut dafür eignet wie manch anderes, aber trotzdem noch besser als wieder andere. Und meine Spieler wollen eben D&D als System, weil sie die Regeln kennen und können.Wo ist das Problem? Und wo ist das Problem, wenn ghoulies Gruppe eben Cthulhus System gut findet, sich an den mit viel Liebe gemachten Materialien erfreut (oft stand ich schon neidisch vor Cthulhu-Sachen), aber dann ihr eigenes Spiel draus macht so wie ich den Dungeon-Abenteuer-Pfad würze und ggf. völlig umschreibe?

  15. @Synapscape:Deine Argumentation wird langsam sachlicher und sinnvoller.Das Problem ist, dass Du offensichtlich nicht über die Intentionen der ursprünglichen Autoren des Cthulhu-RPGs informiert bist. Also ein weiteres mal: ich fidne es toll, dass Du den Anspruch hast, möglichst Lovecraftsche Abenteuer selber zu schreiben und zu leiten. Mit dem offiziellen Cthulhu hat das nunmal nicht so viel zu tun. Die alten Abenteuer sind offene Anlehnungen an D&D, die Einflüsse auch in gegenwärtigen Pegasus-Publikationen sichtbar. Wenn Du Dich mit Cthulhu-Publikationen nicht auskennst, solltest Du auch nicht so anmaßend sein, den Sinn des Cthulhu-Spiels zu kennen.Auf D&D bin ich deshalb zu sprechen gekommen, weil Du meine Spieler-Threads mit völlig abstrusen realitätsfremden D&D-Vergleichen zugespamt hast. 😉

  16. @berandor:Ich spiele auch die meisten Pegasus-Abenteuer so, wie sie sind. :-)So groß ist der Unterschied im Action-Teil gar nicht zu Chaosium. Es gibt nur sehr wenige Laurin/Pegasus-Abenteuer, die ohne Gewalt lösbar sind.

  17. LOL!Neinnein, hier darf jeder frein nach seiner facon seelig werden. Ich denke nur Synapscape hat starke Meinungen, die er dann aber immer wieder zurückpfeift. So war sein Häuserkampfbeitrag nicht nur sarkastisch, glaube ich. Tatsache ist aber, daß mir auch Preacher und alle anderen die ANtwort schuldig bleiben auf di Frage:Was macht man als Spieler in einem Gruselspiel?Der Meister labert sich eins, und ich bekomme Gänsehaut? Wie daß denn?

  18. Habe nie genau gelesen, immer nur das Design bewundert…Zu Edieh.blog (was soll der Name eigentlich? Ediehendieh?): kritisch? Die posten doch nur Pressemitteilungen, oder sehe ich das falsch? Ja, klar, RTL II wird fertig gemacht ““ aber sonst?

  19. Die Alte Leier wirft aber immer noch Dinge zusammen, die miteinander nichts zu tun haben. Du tust so, als würde Horror die Handlungsfähigkeit der Spieler automatisch einschränken. Wieso?Ich halte keinen Spielstil für den besseren, weil ich ganz einfach jeden Stil im passenden Genre für angemessen empfinde. Nur weil Du auf schwarz/weiss-Malerei beharrst und die Dinge nur aus einer sehr eingeschränkten Sicht kommentierst, hat dies nichts mit “Konsensgeschwalle” zu tun. Was ich definitiv zum Ausdruck bringen kann ist, dass der Powergamer-Mehlsack-Stil nicht zu Cthulhu passt und nicht einmal zu den “Ursprüngen” aus den USA. Ich glaube kaum, dass gemüse-ghoul so fuchsig geworden wäre, hätte ich da Konsensgeschwalle betrieben, oder? ;-)Eine Frage hätte ich aber noch: warum glaubst Du nichts tun zu können, wenn Du nicht einen Mehlsack, einen Helm und eine Flakweste im Schlepptau hast? Du reduzierst dieses “ich will als Spieler was tun” auf das Anwenden von Spielerwissen in beliebig auftauchenden Situationen, ignorierst aber dabei vollkommen, dass mancher Spieler (und davon gibt es nicht zu wenige) seinen Spass eher daraus zieht, eine Figur zu verkörpern und deren Wissensstand und Erfahrungen auszuspielen.Du reduzierst den Begriff “Rollenspiel” lediglich auf den Faktor Spiel, wo es darum geht, dass Du persönlich gegen einen anderen Mitspieler (den SL) gewinnst. Wo bleibt hier aber der Faktor der Rolle? Das Verkörpern einer Rolle kann doch nur dann stattfinden, wenn man seine eigenen Erfahrungen ausblendet und versucht, in die Erlebniswelt der Figur einzutauchen. Die sieht die vom Spielleiter gegebenen Situationen aber keineswegs als Spiel an. Wenn Du nur Horror empfinden kannst, wenn Deine Spielfigur in Ihrer Existenz bedroht wird, weil Du dann nicht mehr mitspielen kannst, ist dies doch ein Zeichen dafür, dass Du nicht in der Lage bist, in eine andere Rolle zu schlüpfen.Vielleicht solltest Du deinen Kampf in eine neue Richtung wenden: nicht mehr SL vs. Spieler, sondern Rollenspieler vs. Spieler.Auch der Vorwurf, dass nur die “Meister” Ihre Spieler gruseln wollen und diese dann ganz arm dran sind, weil sie ja ihre kreativen Mehlsäcke nicht öffnen können, kann doch nur auf schlechten persönlichen Erfahrungen beruhen. Für gewöhnlich sollte eine Gruppe (dazu gehören Spieler UND SL) vorher ihr gemeinsames Spielziel definieren. Es macht doch keinen Sinn, wenn der SL in eine andere Richtung will als die Spieler! Da hilft eh nur: umstrukturieren oder auflösen.

  20. Wollte mal Eure Meinungen hören. Ich fand es auch sehr lahm. Aber ich kann ja nicht über alles den Scheißkübel auskippen, manchmal muß einer mit anfassen.Wußtet Ihr übrigens, daß ich vom Rollenspielblog.de verlinkt wurde? Doll wa!Und das obwohl das doch die Lodländer und Envoyisten sind…wenn die wüßten.@Styles/Feed: Shiny! Und das als Computer-Zivilist.

  21. @Synapse: Ich gebe Dir recht, man muß sowas mit der Gruppe klären. Aber bevor ich in die Internetwelt trat (Messiasmelodie)gab es und gibt es leider immer noch viele unausgesprochene Grundannahmen. Wenn ich irgendwann mal erlebe, daß sich Leute ehrlich sagen wie sie spielen, und dann deswegen NICHT die Runde durchführen, dann habe ich mein Ziel erreicht. Ich will spielen, nichts anderes. Was willst Du denn? Rollen? Im Ernst, das ist doch alles Überbau, um die Konflikte emotional aufzuladen, wenn Du die Konflikte rausnimmst, bleibt nur noch Gehirnwichse. Also nochmal: Was sollen die Spieler in einem Gruselspiel machen? Natürlich muß man nicht kämpfen, aber Ermittlungen zu formalisieren und zu mehr zu machen als Handout-Verteilen und “Werter Herr” zu sagen gelingt den wenigsten. Der Detektivansatz scheitert doch auch, wenn man nur auf Stimmung aus ist. Übrigens, einen Charakter ausspielen kann man unterschiedlich, auch über die Werte. Das geht sehr gut bei D&D, ist aber nicht jedermanns Sache. Mit so lahmen Omas wie BRP kann man sich das Abschminken, die Brechen bei Belastung zusammen.

  22. @gemüse-ghoul:Och ich denke, mit Cthulhu-Publikationen kenne ich mich mittlerweile ganz gut aus.Auch die Geschichte “Das URSPRÜNGLICHE Cthulhu aus den 80ern ist aber soundso und das kennst Du nicht und ich will es so spielen” ist doch ein relativ schwaches Argument, weil:Ihr spielt D&D sicher auch nicht nach den Regeln von anno 1976. Rollenspiele entwickeln sich im Laufe der Zeit weiter und genauso hat es auch die englische Edition getan! Ob in den 80ern jemand Anleihen bei D&D zog hat doch keine gültige Aussage mehr über die aktuellste versioneines Spieles. Wenn dies der Fall ist und wenn dies die Grundlage der Diskussions ein soll, müsstest Du dies aber auch direkt von Anfang an so klar stellen. Genauso, wie Du aber immer noch nicht geklärt hast, auf welcher Grundlage du überhaupt Cthulhu bewerten möchtes (offiziell oder eigene Meinung) sollten wir dann auch vorher ausmachen, in welcher Edition und welcher Sprache Du “Dein” Cthulhu denn siehst. Sonst kommst Du mir noch morgen mit irgend einer seltenen französischen Psychedelic-Variante, die Du für Dich als DAS Cthulhu erachtest. Der Hofrat macht übrigens das Gleiche und langsam kann ich auch einen Trend hier erkennen. Offenbar ist Eure Vorstellung vom Rollenspiel irgendwann in den 90ern stehen geblieben. Ich glaube DOOM, dass der Hofrat hier anführte, ist ja auch aus den 90er, 1995 wenn ich nicht irre? Die Frage ist: wie legitim ist es, Entwicklungen in einem Rollenspiel einfach außer Acht zu lassen und zu behaupten, was am Anfang war ist allgemeingültige Definition? Zumindest sollten wir uns wie gesagt darüber einigen, welche Ausgabe aus welchem Jahr wir als Grundlage benutzen.

  23. 1) Ich spiele mit Regeln von 2003 das beste und modernste Regelwerk der Welt2) BRP ist von 1981!Seit dem hat sich da rein garnichts verändert.Und warum sollte man mit modernen Mitteln (3.5) das Spiel nicht spielen? Kommt sonst die Avantgarde-Polizei?CoC ist das alte und Hausbackene, nicht D&D. CoC ist DSA für Ältere in Deutschland, so wird es zumindest immer augenscheinlicher. CoC hat überhaupt keine nennenswerte Entwicklung durchgemacht, außer im Layoutbereich. Keine der angeblich wichtigen Dinge wurde formalisiert oder sonstirgendwie vomm System unterstützt. Wenn es wirklich ein Gruselspiel sein soll, dann sollte da Regeltechnisch mehr passieren, a la DiTV oder wasweisich. Nein, Synapscape, CoC ist die Oma und sie trinkt ihr Stimmungskäffchen am gleichen Tische wie DSA.

  24. Wie können denn Regeln Deiner meinung nach Horror überhaupt abbilden?Bei einer 1 auf dem W10 ist gruseln angesagt doer was?Ob sich das Regelsystem selber verändert hat, ist doch irrelevant. Viel eher ist es wichtig, wie sich das Beiwerk verändert hat und die Intention,w as man mit diesem Regelsystem darstellen möchte. Auch bei D6D sind über die Jahre neue Spielwelten, Rassen, Klassen usw. entstanden, die man nicht nur in kryptischen Formeln und Regeln wiedergegeben sieht. Auch hier hat man eine Menge Beiwerk (wenn ich zumindest mal so über meine Dragon-Lance-Sachen schaue) das die Spielwelt ausmacht.Ein Rollenspiel besteht doch nicht nur aus Regeln, oder?Dahingegen ist das Regelkoresett selber vollkommen irrelevant. Wichtig für die hier stattfindende Diskussion ist doch vielmehr die Entwicklung im Bereich des Hintergrundmaterials, der “Prosa” wie Du es wahrscheinlich nennen würdest.Aber hier stoßen wieder zwei Welten aufeinander: deine Atmosphäre entsteht eben aus dem Zersetzungsstrahl des Beholders und daraus, welche Waffe den geilsten Schaden macht. Da können wir ewig drum herum labern, einigen werden wir uns nicht. Um aber den Kreis zumindest hier in diesem Blog auf fäkaler Ebene zu schließen wie er begann: Deine Art von Atmosphäre zu erzeugen finde ich scheiße.

  25. Ich bitte um Trennung folgender Begriffe:- Regelsystem- Spielstile, wie sie in der Praxis gespielt werden- Von einem bestimmten Spiel unterstützter (“richtiger”) SpielstilMeine Sicht:- Generell halte ich alle Spielstile, die irgendwelchen Leuten Spaß machen, für gleichberechtigt. Überheblichkeit ist unangemessen!- Manche Spiele fördern ganz bestimmten einen Spielstil, z.B. Storyteller-Spiele oder Feng Shui.Andere sind da offen.Das deutsche Cthulhu ist in der Hinsicht seltsam verwurschtelt, ohne klare Linie. Es gibt widersprüchliche Tips und uralte D&D-ähnliche Regeln. Ich sehe hier keinen eindeutigen Spielstil. Auch die Abenteuer fallen in verschiedenste Kategorien (und das ist auch gut so).Zu D&D:Ich spiele kein D&D3+. Ich mag die Regeln und nicht und die Hintergrundbände nicht. Ich habe AD&D gemocht. Jetzt spiele ich lieber HARP (z.B. mit AD&D-Hintergrund und Abenteuern)! Auch hier spielt Atmosphäre für mich übrigens eine entscheidende Rolle.

  26. Der Zersetzungsstrahl des Beholders:erzeugt Spannung! Man fürchtet um den Charakter! Adrenalin rauscht. Man sucht verzweifelt nach Ideen wie man verdammt noch mal seinen Hintern rettet, wenn die Gruppe am Abkacken ist.Genau wie der MG-Kampf bei Cthulhu gegen Ecke Neckepen! 🙂

  27. So jetzt will ich aber mal wissen, was denn am Regellosen, Konfliktfreien, Stimmungs und Atmosphäre spielen dem Spieler Spaß macht. Macht mal Werbung, ich verstehe es nicht.Ich denke immer, da hat nur der Meister Spaß.Und das es so ungewöhnlich ist, daß man als Spieler was machen will, ist doch schon erstaunlich. Wie erzeugst Du denn Atmosphäre, wenn nicht über Spannung und Konflikte?

  28. Was ich ganz interessant finde, ist eine gewisse Doppelmoral. Da wird sich beschwert, nicht hinreichend darüber unterrichtet worden zu sein, dass die Entführung anderer Leute Themen für den Arsch ist, und wenn es sich aber um einen der Agenda genehmen Faden handelt, wird dieselbe Handlung bei anderen Leuten als Affront verteufelt.Großes Kino.

  29. Wieso? Ist doch ein Unterschied, ob sich die Leute beschweren, die das Thema eröffnet haben bzw. dort ernsthaft diskutieren wollen, oder ob jemand aus einem Forum gebannt wird, oder?Außerdem gilt ja sowohl hier als auch im GroFaFo, dass sich das Thema eigentlich nur dann entführen lässt, wenn auch genügend Leute auf die “Störung” eingehen.

  30. Settembrini und Fans sind aus den 80er nie rausgekommen. Den auch D&D3.5 ist 80er nur mit der graphischen Aufmachung des 21. Jahrhunderts.Die Erzählonkels, wie Settembrini sie nennt, sind nicht aus den 90er raus.Angekommen in 21.Jahrhundert sind beide Fraktionen nicht, also warum aufregen. Da sieht man eigentlich wie konservativ die “RSP-Szene” weltweit ist, wenn die Leute der Szene immer noch den gleichen Kram haben wollen wie vpr 10 oder 20 Jahren. Dann wundert man sich noch warum man Probleme mit den Nachwuchs hat.

  31. Tatsache ist aber, daß mir auch Preacher und alle anderen die ANtwort schuldig bleiben auf di Frage:Was macht man als Spieler in einem Gruselspiel?Der Meister labert sich eins, und ich bekomme Gänsehaut? Wie daß denn?Huch, Du hast mir eine Frage gestellt? Hab ich nicht mitbekommen. Solltest Du ein wenig deutlicher machen.Aber Ich warte noch auf die Antwort auf meine EXPLIZIT gestellte Frage, was denn Gruseln mit der Übernahme von Verantwortung zu tun hat.Was ander als Spieler in einem Gruselspiel machen kann ch dir nicht sagen, ich für meinen Teil versuche, in einem Horror-Abenteuer verschiedene Dinge zu tun:-) Zum einen versuche ich, so tief wie möglich in die Spielwelt einzutauchen, und die Geschichte zu erleben.-) Zum anderen versuche ich, meinen Charakter glaubhaft darzustellen. Actor Stance for me, baby. Schauspielern machte mir schon immer großen Spaß, und ich betrachte Rollenspiel bis zu einem gewissen Grad als Impro-Theater. Und wenn meine Mitspieler Spaß an meiner Vorführung haben und sich mitreißen lassen entsteht eine nette kleine Feedbackschleife an der man sich hochschaukeln kann-) Ich stehe auf die kreative Leistung. Ich mag Spiele, bei denen ich als Spieler an der Entwicklung des Plots beteiligt bin. Ich mag es, Ideesn der Mitspieler (und das bezieht meinen SL mit ein) aufzugreifen, weiterzuspinnen, ihnen wieder hinzuwerfen und zu sehen, was sie daraus machen. Author Stance eben.Und all das ist für mich auch durchaus ein SPIEL. UND es legt einen klaren Fokus auf die böse, böse sA – obwohl von Railroading keine Spur ist. Aus der Ungewissheit, wie die Geschichte sich weiterentickelt ziehe ich SPannung. Und die Schauspielerei und das spontane Entwickeln der Story macht mir Spaß.Viele können Spannung aus der Ungewissheit des Würfelwurfs ziehen, aber für mich ist das nichts. Ich hab auch keinen Spaß daran, mit Werten jonglieren, Kampftaktiken zu durchdenken oder Ausrüstungshartwurst zu betreiben – hab ich probiert, ist einfach nicht meine Welt. Aber das soll niemanden daran hindern.Ach ja, wenn aus irgendwelchen Gründen meine eigene kreative Leistung flach ausfällt, dann hab ich auch kein Problem damit, mich zurückzulehnen, den Konsumspieler zu machen und mir ne gute Story erzählen zu lassen. Hab ich immer noch Spaß dran.So. Deine Frage hab ich damit doch ziemlich erschöpfend beantwortet, werter Hofrat. Und nun warte ich auf die Antwort auf meine Frage.

  32. Um das Zusammenzufassen: Rollenspiel als Erzählspiel. Und ich sehe auch nicht, was daran verwerflich sein soll.

  33. Gruseln hat eben nichts mit Übernahme von Verantwortung zu tun. Genaugenommen ist Spielen immer Verantwortungslos. Aber Spielen ist ja eine Wunscherfüllung und eine Probe realer Vorgänge.Und bei D&D steht hinter allem eine positive Philosophie, die Charaktere werden für Leistung belohnt, werden immer klüger, größer stärker, bis sie das Establishment erreichen, verändern oder transzendieren. Erwachsenwerden eben. Bei Cthulhu kann man den Ansatz sehen, und diesen finde ich sehr Reizvoll, aus Elternperspektive zu spielen: Man wird nur Älter und Schwächer, muß Haufenweise Kompromisse eingehen und für gewissermaßen eine undankbare anonyme Masse (Menschheit) persönliche Opfer bringen. Wenn man aber nur ein Vor-Ratten-Gruseln draus macht, geht der Aspekt flöten. Denn da bin ich im Erzählmuster: Immersion, pubertäre Gruselromantik a la John Sinclair oder Gespenstergeschichten. Wenn Dir das Theatralische(?) Spaß macht, dann kannst Du doch entwede die Regeln weglassen oder irgendwelchen Forge Erzählustg Systeme nehmen. Da brauch es kein BRP für, oder?

  34. @Threadhijack:Ich liebe Threadhijacks. Nur so entstehen interessante Diskussionen wie diese hier. Wer da Doppelmoral sieht…Dennoch muß doch auf die Bigotterie der Empörer eingegangen sein! Gerade im CoC Forum heulen sie rum, nur um dann beim Ghoul das gleiche abzuziehen.

  35. Wenn Dir das Theatralische(?) Spaß macht, dann kannst Du doch entwede die Regeln weglassen oder irgendwelchen Forge Erzählustg Systeme nehmen. Da brauch es kein BRP für, oder?Ist natürlich eine Frage des Gruppenkonsens, aber ich persönlich bin tatsächlich ein Freund von Freeform. Je weniger Regeln und Würfeln, allgemein: Je weniger PoC, desto lieber ist es mir.Und zur Erfüllung von moralischen Fragen (wie Du es für D&D beschreibst) muss man doch nicht vorher auswürfeln, ob man der Attacke des Beholders ausweicht oder nicht ;-)Im Übrigen unterstelle ich mal, daß das Gros der D&D-Spieler nicht aufsteigen will, um ins Establishment zu gelangen und etwas zu verändern, sondern weil sie es geil finden, daß die Werte gestiegen sind.Beschäftigung mit moralischen Fragen im Rollenspiel ist mir auch wichtig – deswegen mag ich auch Dogs In The Vineyard. Lustigerweise tsört mich hierbei die viele Würfelei, das bieten, erhöhen udn sehen der Würfel gar nicht. Keine Ahnung weshalb.

  36. Schön Preacher, da sind wir uns also einig. Das mit dem Establishment ist ja nur die Struktur die dahinter steckt. Man findet es gut, daß die Werte steigen, weil man dann eben mehr Macht hat. Und die sich erarbeitet hat, ein übertriebenes, wunscherfüllungsmodell des Heranwachsens. Wohingegen CoC die Meistererzählung des Erwachsenseins ermöglicht, was in der Teutophonie aber selten gemacht wird. Und das beim gleichzeitigen “auf dem Boden bleiben” des tatsächlichen Spielgeschehens. bei den echten Erzählspielen aus Forge Kreisen werden solche Dinge ja vorher vereinbart, als Kicker oder sonstwas. Ich finde es persönlich viel besser, wenn sich sowas aus normalem Spiel, quasi durch die Hintertür und ohne Meisterzwang aus dem Spieler heraus entwickelt. Wie in meiner Traveller Kampagne, aber das ist eine andere Geschichte

  37. Und nochmal ein kleiner Nachschlag zum Thema “Ursprung von CoC” – Zitat Settembrini: “CoC ist survival-Spiel, seit Sandy es aus der Taufe hob. Die Frage “Henne oder Ei” läßt sich in diesem Fall nun wirklich eindeutig beantworten: Am Anfang stand nicht CoC, sondern Lovecraft und seine Geschichten. Und ja, bei dem alten Lovecraft ging es in der Tat ums nackte Überleben. Allerdings ohne Mehl und ohne Maschinengewehre. Auch wenn die Armee am Ende von “Schatten über Insmouth” ein Riff wegbombt – der typische Lovecraftheld kann froh sein, wenn er den zuständigen Kultisten um die Ecke bringen kann. Gegen die Mythoskreaturen ist er wahnsinnig (!) machtlos.StrategonPS: “Survival-Spiel”? Soweit zum Thema “Anglismen”, hehe.

  38. Gut, das ist unwiderstreitbar wahr: CoC ist NICHT werktreu.Wenn man Lovecraft werktreu spielen will, bitte schön. Aber CoC, wie es geschrieben und durch die Abenteuer definiert wurde, ist es dann nicht.

  39. Strategon ist leider ein Opfer HPL-puristischer Propaganda. Ein Blick in die zugeswineten Threads wird Euch zeigen, dass ich schon dort darauf aufmerksam machte, dass auch HPLs Protagonisten zu effizienten Methoden greifen: Säure und Flammenwerfer zur Mythosbekämpfung, bzw. sogar Sprengung eines Adelswohnsitzes.

  40. Nur schlechte Spielleiter sind überfordert wenn Spieler aktiv und konsequent spielen. Auch bei lösungsorientiertem Cthulhu-Spiel ist stimmungsvolle Atmosphäre (nicht zu verwechseln mit Atmo-Faschismus) gut möglich.

  41. Ich unterstütze diesen Antrag. Das tragische am Weichen Stimmungsspiel ist doch, daß es meistens garkeine Stimmung erzeugt! Siehe Lodland-Werbefilm.

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