Der Reichsbedenkenträger

Nach allem was ich weiß, wird die 4th Edition gut.

Spiel bis zur 30. Stufe, weniger Vorbereitungszeit, Book of Nine Swords Einflüsse.
Manche Dinge erscheinen mir unnötig, aber man wird sich daran gewöhnen, oder mit den alten Landser-SL-Methoden zu umgehen wissen. Kandidaten: z.B. Encounter-Ressourcen-Management (noch weniger Strategie) oder die angedeuteten Änderung der Charakterklassen (weniger Grundklassen, mehr Modifizierbarkeit).

Was mir wirklich sorgen macht, ist Deutschland. Denn der große Sprung nach vorne soll für WotC ja laut eigenem Hype durch die DI geleistet werden. Online Kommjunitie sowie Hausaufgaben-Tools, digitale Ergänzungen, etc, alles für eine monatliche Gebühr.

Angenommen das klappt, ist erfolgreich.
Dann ist der deutsche Markt wieder abgekoppelt von der Welt.
Oder sieht hier jemand F&S dreimal wöchentlich den Content der DI übersetzen?
Sieht hier jemand deutschsprachige Gleemax-Seiten und Fanprojekte?
Gar Rundenorga oder Online Spiel in deutscher Sprache?
Wer soll das machen, F&S?
Nein.

Wenn 4th Ed. WIRKLICH vor allem DI sein soll, dann gute Nacht deutsches tARS. Lichtblick: eine “Lost World” könnte entstehen, in der wir zehn Jahre alte Produkte für 3.5 als Neuerscheinung/Erstübersetzung feiern. Ulisses hat noch nicht ein DCC herausgebracht, da bricht im schlimmsten Fall schon die US-Grundlage weg.
Vielleicht bleiben wir ja als Land in der 3. Edition stecken. Es gäbe Schlimmeres.

Zum O.R.K.

Ein Gedanke zu „Der Reichsbedenkenträger

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