Fantasy Welt Nr. 33, Jahrgang 1991. 66S. Hochglanz und Vollfarbprospekt, und/oder/auch Magazin. Uwe Körner, Dirk Zeumer und u.a. auch Oliver Hoffmann hatten da ihre Finger drin.
Der Fatasywelt-Verlag hatte damals gleichzeitig die Talislanta-Rechte, und war dahingehend aktiv, und besprach und bewarb Talislanta im Hefte.
Ansonsten ein sehr zwiespältiger Blick in die Vergangenheit für mich. Regierte zunächst große Freude und Nostalgie ob der vertrauten und freudebringenden Spielenamen, so kam bald der heilende choc.
Einundneunzig, wie sah das damals aus?
Es gab noch den STARD (Proto-NordCon) infolge also auch die Zauberzeit, DSA2 war im vollen Gange, TSR-Europe machte mehrere ganzseitige Farbanzeigen in deutschen Magazinen, für englischsprachige Produkte! Darunter 2e Blüten wie Spelljammer und Al~Qadim. Und es existierte noch meine Gralsburg des Berliner Rollenspiels, der Ort meiner Erweckung; das Kribbeln als ich diesen Laden das erste mal betrat, und all diese unbekannten aber unglaublich reizvollen Spiele! Die fremden Zungen, Miniaturen! Der Laden nüchtern und mit weißen Stahlregalen ausgestattet, eines angefüllt mit DSA, nahe dem Ausgang. Hier kaufte der junge Hofrat BattleTech, Kriegsspiele, DSA-Produkte wie die Schwertmeister Boxen, lernte Warhammer kennen usw. uvm. Nachdem ich vorher meine DSA-Käufe im "Werken, SPielen, Schenken getätigt hatte, so einer Art bahnhofsbuchhandlung mit Plastikmodellen anstatt Heftromanen, war dieser Laden geradzu Offenbarung. Der Laden hieß Pegasus, vollkommen unverwandt dem heutigen Munchkin-Vertrieb und Judge-Heller-Projekt-enableur.
Alleine die Namen der Supplements in der 33er Ausgabe, und die Pegasus-Ladenwerbung sorgten bei mir für große Gefühlswallungen. War diese Zeit nicht besser, die Produkte nicht aufregender, der Geschmack nicht unverdorbener? Doch wehe wenn man in die Rezensionen blickt! Wehe dem, der die Artikel liest und gestraft jeder, der auf die Abenteuer blickt! Alles war damals schon verkorkst.
Die Rezensionen sind auf unterstem Niveau, beschreiben den Inhalt, die dinglichen Aspekte des Produkts. Kaum Wertung, kaum strukturierte Information, eigentlich nur Werbung. Vor allem die euphorischen Kaufempfehlungen für DSA2-Scheißabenteuer (Die Attentäter z.B.) treiben einem Tränen in die Augen.
Auch widerlich die Deutschtümelei und Altbackenheit einer DSA-Anzeige: das wird ein Gesamtaventurisches Sinnspruch-Meinungsknopf-Turnier ausgerufen, also Buttons a la "Hal ist ein Mädchen" sollen entstehen. Die Anzeige ist wahrhaft geschmacklos, aber irgendwie müssen Buttons damit zu tun haben, ich erinnere an "The Ballad of Bilbo Baggins".
Das D&D-Anfängerabenteuer ist dann auch klassische deutsche Railroadingschule, inkl. Meisterhinweisen. Stilblüten:
"Gewiß, Heldenneigen halt immer dazu, eine überaus geniale und heroische Lösung zu ihren Problemen parat zu haben, aber dies ist hier einfach nicht möglich."
Diesen peinlichen Ton der Vulgarironie hat man wohl direkt vom Herrn Kiesow internalisiert.
"Nach dem Ende des Abenteuers werden die Helden nicht unbedingt zufrieden sein. [...] Es soll vielmehr zeigen, daß man sich zuweilen glücklich schätzen sollte, wenn man mit dem Leben davon kommt, wenn man sich in Angelegenheiten anderer Rassen und Völker einmischt (auch wenn dies unbeabsichtigt geschieht)."
Dann noch so tolle Würste wie "Nicht nur pure Kämpfe, XP für sinvolle Handlungen, Monster nicht nur pures [sic] Schwertfutter etc. blabla.
Auch Bestandteil der FW, Postspielrezensionen! Wir haben damals immer unsere eigenen Postspiele gemacht, sehr fetzig, aber die gewerbliche Szene mit Computerauswertung war damals ganz was besonderes. Gibt es immer noch, dürfte aber durch die Neverons und WoWs dieser Welt marginalisiert worden sein.
Dazu noch Artikel/Werbung zu anderen phantastischen Medien, nett aber wierder bar jedes eigenständigen kritischen Denkens.
Entschuldigend kann gesagt werden, es gab kein Internet, die Informationen wurden somit wenigstens verbreitet.
Alles in allem aber ein gruseliger Blick in eine Zeit, die bald mit dem Sterben der Zauberzeit den endgültigen Sieg des deutschen Sonderweges in Richtung Klops- und Dropsigkeit erfuhr.
Zum O.R.K.
October 2007
[Bitte selbst einsetzen]
Wenn es stets zu Schutz und Trutze brüderlich zusammenhält
Einigkeit und Recht und Freiheit
Für das deutsche Vaterland!
Danach laßt uns alle streben,
Brüderlich mit Herz und Hand!
Einigkeit und Recht und Freiheit
Sind des Glückes Unterpfand:
Blüh im Glanze dieses Glückes,
Blühe, deutsches Vaterland!
Auferstanden aus Ruinen
Und der Zukunft zugewandt,
Laß uns dir zum Guten dienen,
Deutschland, einig Vaterland.
Alte Not gilt es zu zwingen,
Und wir zwingen sie vereint,
Denn es muß uns doch gelingen,
Daß die Sonne schön wie nie
|: Über Deutschland scheint. :|
Ich bin ein Preuße, kennt ihr meine Farben?
Die Fahne schwebt mir weiß und schwarz voran!
Daß für die Freiheit meine Väter starben,
Das deuten, merkt es, meine Farben an.
Nie werd' ich bang verzagen,
Wie jene will ich's wagen
|: Sei's trüber Tag, sei's heitrer Sonnenschein,
Ich bin ein Preuße, will ein Preuße sein! :|
Die Gedanken sind frei!
Ja, so schlimm ist es mittlerweile.
Ein ekeliges Klima macht sich breit und verstärkt sich sogar im GroFaFo: Aus nicht nachvollziehbaren Gründen werden Threads gelöscht und user vergrault, freie Meinungsäußreung nahzu unmöglich.
Dies ist kein gutes Klima für die Szene.
Ich glaube fest daran, daß man innerhalb des gesetzlichen Rahmens ohne größere Zwangsmaßnahmen über banale Dinge wie Rollenspiel diskutieren kann.
Da aber Blutschwerter und vor allem das GroFaFo zunehmend restriktiv und willkürlich moderiert werden und Firmenforen von ihrer Natur her zumindest inhaltlich einseitig sind, aber eine ganze Generation Internetnutzer mit usenet-Strukturen nicht ausreichend bedient ist, gibt es ein großes Desiderat in Deutschland: Ein Nachtwächter-Forum, d.h. eines, das die Meinungsfreiheit aktiv verteidigt.
Der Schritt, das O.R.K. dafür anzubieten ist eher Noptwehr als alles andere. Ich will ausdrücklich niemandem Konkurrenz machen, und bin auch selber nicht willens aggressiv anderen User abzugraben. Ebenso bin ich mir bewußt, das Foren in Deutschland ihre eigenen Kumpelkreise und emotionalen Bindungskräfte haben.
Aber eine kaum moderierte bzw. unmoderierte Alternative muß es geben. Da es kein anderer macht, springe ich in die Bresche. Ab sofort gibt es im O.R.K. ein allgemeines Rollenspielboard. JEDER, auch Leute, die mich nicht leiden können, oder die ich nicht leiden kann ist herzlich eingeladen. Schreibt was und wie ihr wollt, solange es zum Hobby paßt. Laßt euch nicht bevormunden!
Wenn ihr unzufrieden mit den aktuellen und historischen Entwicklungen seid, gibt es nun eine Ausweichmöglichkeit. Vielleicht gefällt sie euch nicht. Doch die Möglichkeit ist nun gegeben. Und wenn ihr auch nur die Reform eures eigenen Heimatforums bewirken wollt, so könnt ihr hier dafür argumentieren, ohne von irgendwelchen Mods und Admins einen Maulkorb zu bekommen.
Mir ist die Meinungsfreiheit in letzter Konsequenz wichtiger, als meine eigenen Ansichten oder Befindlichkeiten. Das neu geschaffene Board ist für EUCH, ich habe schon meinen eigenen Thronsaal, der Hofratschen Ideologie seit ihr nicht ausgesetzt, wenn ihr es nicht wollt.
Insbesondere Lade ich auch nochmal ausdrücklich alle, die mit mir nichts/ich nicht mit ihnen zu tun haben wollen ein, ob es Georgios, Chrischie, Alexandro oder Preacher oder Frank oder weiß der Teufel wer sein sollen.
Ich habe auch meinen anglophonen Austausch auf theRPGSite, ICH bin zufrieden. Aber vielleicht seit ihr es nicht mit der Forenlandschaft. Wie gesagt, es gibt ab sofort eine offene, nahezu unmoderierte Alternative. Und wenn ihr MIR nicht traut, dann rufe ich hiermit diejenigen, die nicht im Verdacht stehen meine Lakaien zu sein, auf, als Poster oder Moderatoren im offenen Bereich zu agieren, und zu belegen, daß Meinungsfreiheit höher steht, als persönliche Befindlichkeit. Euch selbst tätet ihr die größte Ehre, mein Verdienst wäre das dann ganz offensichtlich nicht.
Was muß moderiert werden?
Eigentlich garnichts, außer Bot-Spam, um das ich mich selber kümmern kann - aber wenn ihr gerne einen Volkstribun hättet, die Idee gut findet, ein Zeichen setzen wollt, Hemmungen abbauen wollt, dann meldet euch, macht mit, laßt euch die Bevormundung durch einzelne nicht gefallen. Im besten Falle ändern dann eure Heimatforen alsbald dadurch ihre Polizey, und ihr könnt in eure angestammte, dann schönere Heimat zurückkehren.
Aber solange es so mieft und müffelt, MUSS es eine freie Alternative geben. MUSS sie erfolgreich sein? Nein, mir ist es Schnuppe, ob auch nur einer kommt. Aber das Angebot, die Möglichkeit ist gegeben, und das ist das Mindeste, was eine freie Gesellschaft in einem so banalen Bereich, der in letzter Konsequnz bar jedes echten rechtsrelevanten Sprengstoffes ist, hervorbringen muß.
Zum Hofrat-Board.
Zum Freiheitsboard.
Anmerkung: Ich hatte zuerst das Cthulhu-Form zu Unrecht erwähnt. Dies ist geändert worden, nachdem mich Gemüse-Ghoul darauf hinwies.
M0nst4 M4nu4l
Aus dem aktuellen D&D Podcast:
- Frost Giants sind nicht mit drin
- es werden absichtlich wichtige Monster zurückgehalten, um den Core-Charakter der Zusatzbücher zu unterstreichen
- das alte Fiend Folio inspirierte Mearls
-exception-based design = jedes Monster, auch Humanoide bekommen Sonderfähigkeiten
- man lästert über Planescape im Allgemeinen und Bytopia im Besonderen
- man spricht von der Exekution von Monstern, wörtl: "shot in the head"
- insgesamt sollen die Monster auch für alte Spieler überraschend sein
- viele Monster wurden in ihrer Stärke geändert
- Planare Abenteuer sind für die Paragon-Stufen (11-20) geplant
- Drachen sind stark geändert worden
- es gibt freie Aktionen für Monster unter bestimmten Umständen, z.B. Rote Drachen bekommen einen "Tail"-Angriff wenn sie jemand versucht in die Zange zu nehmen
- Monsterspezialkräfte werden etwas anders verwaltet als Spielerressourcen (at-will, per encounter, per day etc.)
- Beispiele für daas neue Trefferwürfelsystem, daß Challenge Ratings ablöst, und Beispile für die Monsterrollen
Um ehrlich zu sein, die ersten Sachen, die interessant klingen!
Vielleicht kann ich 4e doch noch etwas abgewinnen. Manches klingt aber recht fragwürdig, bzw. immer fragwürdiger.
Zum O.R.K.
Margaret! Do we have an online gaming magazine for Dungeons & Dragons, that is actually a magazine?
Sind die ein bißchen doof, oder hat das Methode?
Sollte die erste Online-Ausgabe des Dragon uns nicht allen die Socken ausziehen, und uns zu Jüngern der DDI machen?
Was haben die sich denn dabei gedacht?
Ich sage ja von Anfang an: Man muß jetzt für das was es vorher auf der WotC-Seite umsonst gab, bezahlen. Ab und an mal ein kleiner Artikel, am Monatsende dann zum pdf zusammengestellt.
Kleine Ansage: Der Mehrwehrt eines Magazins gegenüber einer Webseite ist der gebündelte und ausgewählte Inhalt. Das ist die Redaktionsarbeit, für die man bezahlt. Und das ist auch die kulturelle Funktion von MONATSzeitschriften: sammeln, weglassen, betonen, erkunden; ein Cocktail, auf den man selbst nie gekommen wäre. Die Einheit von Zeit und Raum macht ein Magazin zum Magazin.
Das was die da gerade machen: Pippifax.
Zum O.R.K.
Möchtegern-Triumvirn
The scenario might play out something like this:For whatever reason, WotC is unable to provide third-party publishers with a working draft of the rules until, say, January or so. Our print schedules are so far out these days that that simply won't allow us time to measure the new game's impact on our planned storylines for the third Pathfinder Adventure Path. Even under this scenario, we'd likely publish some 4e-compatible GameMastery Modules, but Pathfinder is the flagship of our RPG efforts. I'm NOT switching systems mid-way through an Adventure Path. That would be far too disruptive to our business and our customers are practically begging us not to do so already. So it's not happening.
So if the very first installment of the third Adventure Path is not compatible with 4.0, NONE of the third Adventure Path will be compatible with 4.0. That'll bring us to February 2009 without serious 4.0 support in Pathfinder.
I don't think that would be the end of the world, as a lot of people will be acclimating themselves to the new system in those six months. The question is whether or not the D&D audience "buys" fourth edition as a reasonable evolution of "their" game. And we should have a much better idea of whether or not that's going to happen six months _after_ fourth edition comes out than we will six months before.
Especially if we haven't seen the rules.
Given that WotC currently prioritizes getting the rules to randomly selected D&D Insider subscribers and RPGA groups higher than they do getting the rules to significant third-party companies that can help transition their audience, I am starting to get a little worried.
WotC has been very cool about telling us that we will get the rules before they come out, but I am not certain their timetables will line up with ours in a way that allows us to have Pathfinder ready for 4.0 players at next year's Gen Con.
Let's take this a few more yards down the football field, shall we?
Let's say we don't get the rules in time to make an informed decision before we need to start work in earnest on the third Pathfinder Adventure Path, and we're committed to supporting 3.5 in Pathfinder through February of 2009. Let's also say that we continue to sell enough Pathfinders to make it a worthwhile exercise, and let's also say that the reaction on behalf of the existing audience to 4.0 is underwhelming. I don't EXPECT that this will be the case, but it certainly is possible.
Despite the flaws of 3.5 (now often trumped up by the very designers responsible for them as part of the 4.0 marketing push), there does not seem to be the same system malaise that existed in the waning days of second edition. Plus, lots of players have a much more significant investment in 3.0 and 3.5 than they did in the earlier editions, mostly due to the overwhelming flow of $34.95 monthly hardcovers coming from Renton over the last few years. The PR and marketing challenge of selling 4.0 to the customer base is far more significant, in my view, than the PR and marketing challenge of selling 3.0 to lapsed 1.0 and 2.0 customers.
I have a lot of faith in the design abilities of the Wizards of the Coast staff. As a former PR professional I have some concerns about their ability to lead the audience where they want them to march. We'll see.
So, here we are in the early months of 2009 with our flagship product still supporting 3.5. If the audience does not seem thrilled with the changes instilled by 4.0 at this stage, I can see a reasonable argument for continuing with 3.5 for even longer.
Now, 3.5 is not a perfect system. There are plenty of flaws, particularly in high-level play, and sooner or later someone needs to get in there and "perfect" the system.
Wizards of the Coast seems to be taking a "from the ground up" approach to fixing the rules, in many ways starting from scratch and tossing concepts that have been with the game since the 1970s. Further, they are attempting to monetize various elements of the game with "micro-purchases" and online subscriptions to bring the game closer to what they see as their most significant competition: MMORPGs.
I've never played an MMORPG, I have no interest in playing an MMORPG, and elements that move the game further from its traditional roots as a social tabletop game give me the heebie jeebies. I am at least a little bit concerned that, while the decisions Wizards of the Coast will make to ensure their game is a success for a wholly owned subsidiary of a major international publicly held corporation, those same decisions might not result in changes that are in the best interest of the game or its existing audience.
Back at Wizards of the Coast in 1999 there was a lot of talk about "firing the existing audience" of D&D with the third edition launch. The logic went like this: "Even if we have to fire all of our existing customers, so long as we replace those old customers with more new ones, the result will have been worth it."
Of course, 3.0 did nothing of the kind. Instead, largely by harkening back to the "good old days" of first edition ("Back to the Dungeon," Greyhawk as core, half-orcs, monks, and assassins back in the game, etc.) they managed to revitalize the community of "lapsed" D&D players, bringing them back into the fold.
I have to wonder how prevalent that "fire the customer" mindset is this time around.
So, if 4.0 is not immediately embraced by the majority of Paizo's existing audience and we're still committed to 3.5 Pathfinder into 2009, we'll have to look very seriously at sticking with the system for a year or two.
Thereafter, we might release a "3.75" that smooths out some of the system's kinks and addresses some of the common complaints about it in a way that is respectful of the game's 30-year tradition.
The upside then is that Pathfinder would be fueled by a system whose design is more or less fully controlled by Paizo, and we won't have to worry about what the folks at WotC are doing with D&D, because Pathfinder will no longer be slaved to the official D&D system.
The downside, of course, is that Pathfinder would cease to be a D&D-compatible product, or at least a product compatible with the version of D&D commonly available to new players. That's a SIGNIFICANT disadvantage and one I'd like to avoid if possible.
But if the end result is something that is comfortable and fun and in the grand tradition of our favorite hobby, it might actually work.
If 4.0, on the other hand, is robust enough to emulate the kind of play we're all used to I'd much rather go with the "sure thing" and publish Pathfinder in a way that fully supports 4.0. I honestly trust and expect that 4.0 will allow us to do that, so my default assumption, to be frank, is that we'll convert whole hog to 4.0 at some point or another.
But I haven't seen the rules and I haven't seen the new OGL, and until I do I've got to keep our options open.
--Erik Mona
Der kolportierte Wolkenkuckuksplan, ein Triumvirat aus Paizo, Necromancer und Goodman Games eine 3.75-Rebellion zu starten, ist zum Scheitern verurteilt. Zumindest solange James "Railroading" Jacobs etwas zu sagen hat.
Zum O.R.K.
Drei Editionen, drei Statblocks
Einiges Buhei und Gelobhudel löste diese Karte, ein giveaway, aus:
Da ich derweil von AD&D mehr begeistert bin, als von 4e, hier mal meine Version dieses Teufels:
Möge jeder sich eigene Gedanken machen!
Zum O.R.K.
Everybody Loves a Nut
Ah, so vieles könnte ich zum Thema von Artikeln machen! Doch wehe, lesen doch einige meiner Spieler hier mit. Also kann ich hier meine Selbstversuche im Meister-Redax-Spiel nur erwähnen, ebenso eine neue Quelle der Befriedigung beim Spielleiten nur andeuten. Schade, schade, schade! In drei Wochen, wenn das alles gespielt wurde, sieht es anders aus.
Als kleiner Ausgleich kann dieser unterhaltende und auch nützliche Link dienen.
Blick in alte und neue Zeitschriften:
- Ich habe ein neues Artikelchen der DDI angucken wollen. Und festgestellt, daß ich nur das Scrollrad nutzte, um die Bilder anzugucken. Mehr nicht. Nicht wirklich gelesen. Bildschirm ist wirklich etwas anderes. Woran liegt das? Die derzeitige Präsentation? Meine Lesegewohnheiten? An Grundsätzlicherem?
O.R.K.
- Habe ich in alten Dragon-Magazines geblättert. Neben einigen optischen Auswüchsen der Layouterei der späten Achtziger/frühen Neunziger viele mir insbesondere Rick Swan auf. Was macht der Mann, der auch im Dragon noch Schlechtes zu TSR-Produkten schreiben durfte? Ich meine mich zu erinnern, daß er in den späten Neunzigern irgendwo beim Scrye oder InQuest (Swansong hieß die Rubrik, meine ich) rumlungerte, aber was macht er jetzt?
- Das DSA-Zaubersystem, daß mir Dirk Remmecke zusandte, für DSA1 aus einem Simufant. Hat eine phantastische Grundidee, die Mut als eine Art Rettungswurf gegen Zauber benutzt. Sehr günstig, da Mut dann noch mehr Anwendungsmöglichkeit, und bei jedem Monster anwendbar, da bei jedem DSA1-Monster angegeben. Ich habe mir das aufgeschrieben!
Die Zauber selbst, viele Dutzende, sind mit Klarnamen ("Diese Kinderreime, das will doch keiner!", 1985) und Kraftstufen angegeben. Leider empfinde ich sie zwar als nptzlich und technisch gut gemacht, aber sie imitieren doch sehr stark die gängigen (lies: Gygaxschen) D&D-Zauber. Einerseits gut, daß die zur Verfügung stehen, andererseits etwas phantasielos. Der idiosynkratische Baustein ist aus Sicht des connaisseurs der Pilz, nach dem man sich bückt. Wenn die Pilzpfanne von Maggi aber die gleiche ist, wie die von Knorr, dann hilft das nicht.
O.R.K.
Eine ganz andere Baustelle ist das neue Starterset von BATTLETECH.
Viel zu den neuen Regeln kann ich garnicht sagen, ich mußte das Ding wieder wegschicken. Bei den lose im Druckverschlußbeutel aufbewahrten Miniaturen fehlte dem Todesboten ein Arm. Die anderen Minis waren schön detailliert, einzig der Vindicator war etwas häßlich. Doch das Plastik an sich sieht recht billig aus. Immerhin, eine schöne Auswahl und Anzahl an klassischen IS-Mechs (die Unseens fehlen natürlich), fein modelliert, um längen detaillierter als die alten Klopsmodelle. Weiterhin ist die Packung reichhaltig ausgestatttet, Große Frabkarte der inneren Spähre, zwei doppelseitige Bodenpläne, Hochglanzregelhefte, extrem stabil wirkende Tabellensammlungen auf beschichtetem Karton usw.
Sehr witzig, aber auch ein wenig peinlich hingegen die Würfel. Als privinzieller Kosmopolit weiß ich zufällig, daß es sich beid diesen um die klassischen chinesischen Würfel handelt: Große , rote Atom-Eins und vier, und die zwei untereinander anstatt bei uns in verschiedenen Ecken. Und das verstehe ich nicht. Denn China stellt ja nun Spielzeuge nicht erst her, seitdem ein paar Journalisten die (zweite) Globalisierung aufgefallen ist. Wenn die chinesen etwas können, dann westliche Kinderzimmmer mit Plastik versorgen. Da muß doch auch ein Westwürfel im Angebot sein. Mir als rundum Gebildeten, und also Universaldillettanten stößt das bitter auf:
Die buyer-driven-commodity-chain von Spielzeugen und verwandten Produkten scheint hier unterbrochen/gestört. Denn der echte Mehrwert, genauer: die Wertschöpfung, die ein (westliches) Unternehmen in so einer buyer-driven-GCC durchführt, liegt ja gerade in den Bereichen:
- kreative Leistung, Erzeugung von spezifischem IPs und Produktnamen
- kulturelle Nähe zum Absatzmarkt
- Marketing
- Distribution
- Qualitätskontrolle
Oder D&D Miniaturen: die konkrete Form der Monster macht aus einem Pfennigartikel einen €uroartikel.
Ohne die Wertschöpfung durch tatsächliche intensive intellektuelle Arbeit wären D&D-Minis nur Gummidinosaurier. Und die Chinafabrik bekäme auch nur einen Gummisaurierpreis dafür.
Bei der Qualitätskontrolle hat Catalyst eben geschlampt. So geht das nicht. Denn nur durch die oben genannten Faktoren erklärt sich ein Preis von $40 für ein bißchen Pappe, eine Hochglanzbroschüre und Plastefigürchen. Wenn ich nicht das kulturell angepaßte (Westwürfel, die nicht Spritzgußreste und Augenkrebsfarben haben ) und qualitätskontrollierte (sind alle Mechs vollständig?) Produkt bekomme, dann heißt das, das sie bei einer ihrer Hauptaufgaben wegschauen. Dann bitte den Preis um ein Viertel senken - Danke.
Ganz zum Schluß sei noch erwähnt, daß ja toll angepriesen wurde: "Jeder Datenbogen bekommt das Bild des konkreten Mechs! Die heutige Jugend verlangt sowas, die alte Präsentation kann manniemandem mehr zumuten!"
Die Realität sieht so aus, daß man wieder einen generischen, schwarz-weißen Mech vor sich hat, zwischen dessen generischem Bein und generischem Rücken die uralte Loose-Zeichnung eingefügt wurde. Ich finde es gut, aber im Vergeleich zum Gehype im Vorfeld, ein kleiner Pups.
O.R.K.
Google-Dere und Rollo-TV
Ach wieviel Schlechtes könnte ich berichten?
Doch nein, wer will das denn hören?
Die die es müßten sind eh taub.
Also die Durchhaltemeldung des Tages:
Endlich gibt es eingängig navigierbar und in angemessener Auflösung und obendrauf noch legal das Kramersche Kartenwerk im Internet.
Unbedingt angucken:
Messeinterview vom Rollo-TV DORP mit Arcane Codex-Vögeln!
So eloquent, aber doch nicht begeisternd.
Arcane Codex: so nützlich wie Peter Kraus
Das Interview mit Olli "the Statesman" Hoffmann.
Da wird einem ganz anders. Kraftlos und das Rollenspiel schon vollkommen abgeschrieben.
Aber weiter Lizenzen sammeln...
Was man da zur DDI hört, läßt auch das Schlimmste ahnen: großer unwillen seitens F&S, evtl vielleicht mal ein deutsches Artikelchen. Kinders, wenn es kein Spiel wirklich und in echt und komplett und unterstützt auf deutsch gibt, dann war es das mit dem Nachwuchs.
Ich kann nur eine Begegnung neulich im geschmacklosesten aller Bezirke Berlins (Friedrichshain) erinnern:
Hofrat: "Ihr spielt Yu-Gi-Oh, spielt ihr auch andere Sachen?"
Zehnjährige: "Kaum noch, früher mal Magic. Manche spielen Naruto."
Hofrat: "Warum denn kein Magic mehr?"
Zehnjährige: "Es gibt keine deutschen Karten."
Hofrat: "Aber die gibt's doch?"
Zehnjärige: "Ja, stimmt. Aber die gibt's nicht überall. Und da muß man dann so aufpassen, daß man keine englischen erwischt."
Positiv kann ich an den Interviews finden, daß es sie in der tollen Form überhaupt gibt. Weiter Scorpio!
Weiterhin ist es positiv, daß sich echte Konkurrenz zwischen Pegasus, F&S sowie Ulisses bildet. Das belebt das Geschäft
Zum O.R.K.