Never thought my heart could be so yearning

Es war nicht allzulange her, da kurvte ich mit dem Settomobil durch meine alten Jagdgründe. An wirklich starken Erinnerungen aus dieser wilderen, jugendlicheren Zeit sprangen, an den entsprechenden Straßenecken, die Mädchen, die da einst wohnten und die ich dort besuchte aus dem Straßenbild empor.

Und als zweites Erinnerungsfeld öffneten sich die Erinnerungen an die Zocker, die an den jeweiligen Orten wohnten, und was wir spielten, wenn ich sie besuchte.

Zwei Dinge seien hier herausgehoben:

1) Zocken, egal ob Kriegsspiel oder Rollenspiel schafft bleibende Erinnerungen.

2) Ich kenne mehr Rollos in einer einzigen vorstädtischen Gegend Berlins, als a) auf den letzten beiden Nexus-Conventions zsuammen anwesend waren und b) als auf den kombinierten Mitgliederlisten von Uniplay und Nexus derzeit zu finden sind.

2a) Die Zahl derjenigen, die in den anderen Runden der mir bekannten Zockologen waren, die ich aber selbst nie direkt kennenlernte kann mit einiger Gewißheit als größer als die Zahl der mir direkt Bekannten angenommen werden.

3) Verflixt auch, es gab soviele Lokalrollos, daß man sich leisten konnte Leute die “nur ein System” spielten, und die man nur aus der Schule kannte, garnicht als echte Rollos anzusehen, oder die wegen ihres Systems nicht mit dem Arsch anzugucken, also hobbytechnisch gesehen.

Wie ist das heute bei den ÖPNV-captives?
Bilden die immer noch diese Gigantischen Unorganisierten Regionaletze [GUR]?
Waren wir, an diesem Ort zu dieser Zeit denn wirklich etwas besonderes? Ich wage es sehr stark zu bezweifeln.
Aber was ist passiert?

Zum O.R.K.

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