Astropia

…haben wir gestern an angenehmen Orte in einer Sondervorführung gesehen. Das Publikum aus der Medien-/ Werbebranche, Wirtschaft, Militär, Politik, Wissenschaft und dem investigativen Rollenspieljournalismus war illuster und angenehm vom Filme angetan.

Ich denke, der Film hat nicht genug Substanz, als daß ihn eine ausführliche Rezension nicht zerredend zerstören würde.

Deswegen sage ich nur:

1) Die Hauptdarstellerin kann, wider mein Erwarten, den Film tragen.
2) Es ist ein liebender Blick auf die Menschen im Hobby.
3) Ein echter Wohlfühlfilm, im besten Sinne.

Kritikpunkte könnte man auch anmelden, aber ich käme mir da kleinlich vor. Lohnt es sich den Film zu sehen? Ja, ohne Ausnahme für jeden.
Sollte man den sich kaufen: Ja, unbedingt.

Als persönliche Anmerkung kann ich sagen, daß der Film eine subtile emotionale Wucht entfaltet hat, zumindest bei mir. Und zwar weil ich einige der Situationen aus nächster Anschauung kenne, und die Dramatik dahinter im Nichtfilm einen durchaus auch nur als Beobachter mitnehmen kann. Die Kamera bleibt bei Astropia immer ein paar Sekunden länger auf einem Gesicht drauf, läßt ein Schweigen immer ein paar Momente zulange dauern, um glatt zu wirken.
Das mag handwerklicher Fehler oder gewollte Konfrontation sein, bei mir hat es eben diese Wucht entfaltet. Ich will den Film nicht zu mehr machen als er ist, s. o. Aber bei war es eben so, kann jeder halten, wie er mag.

5 Gedanken zu „Astropia

  1. Kritikpunkte könnte er auch anmelden, aber da käme er sich kleinlich vor. Pfft, seit wann das denn?

  2. Erwarte dir nicht zuviel. Ist halt eine romantische Komödie. Mit Rollenspielern. (Frei nach Shaun of the Dead. ;))

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