Anders gesagt

Zu viele haben es immer noch nicht verstanden, warum Zufallstabellen, Handlungsmaschine, Regeleinhaltung und das Anerkennen von Würfelergebnis gut, sowie alle Formen der Entwertung insbesondere Railroading schlecht sind.

Sprechen wir mal über das Gute. Warum machen das alle guten SLs? Weil sie gestört sind? Weil sie jemandem etwas beweisen wollen? Weil sie ganz harte Jungs sind? Weil „spielen kein Spaß“ ist?

Nein. Sie, ich, mache(n) es, weil es etwas erlaubt, etwas ermöglicht: eine Menge Spaß!

Nun, das behauptet jeder. Welche Sorte Spaß?

Ich will mal so sagen: Das wichtigste daran ist, daß man als SL, wenn man diese Aufgabe so wahrnimmt, wie ich es tue und von anderen verlangt, nichts will; ja, nichts zu wollen hat.

Was ermöglicht einem das?

Ich nenne das mal ins Unreine gesprochen „permissives Leiten“, aber eigentlich ist es nur normales Rollenspiel, weswegen es auch keinen Namen brauchen sollte. Bei mir ist alles erlaubt, mir ist auch im Prinzip alles egal. Und weil das so ist, ich aber auch die Werkezeuge dazu habe, nutze und verfertige, geht das eben auch!

Ihr wollt den Auftraggeber umbringen und für die Gegenseite arbeiten? Nur zu!
Ihr wollt das Dämonentor, das seit Äonen hier steht zerstören? Bitteschön!
Ihr wollt eine Burg bauen? Sehr gerne.

Beliben wir mal bei dem Dämonentor, weil es ein gutes Beispiel ist. In meiner Wilderlands-Runde vom letzten Jahr hatte sich die Gruppe einen Auftrag gesucht, der sie quer durch Viridistan führte. unterwegs fanden sie, noch als Erststüfler, etwas. Ja was? Habe ich ausgewürfelt, und gegen jede Wahrscheinlichkeit war es ein Artefakt epischen Ausmaßes. Unbezahlbar, etwas, was Götter schmieden, mit eigener Legende und nach Enount4r-Denke etwas nur für Stufe 20+.

Ich habe nichteinmal darüber nachgedacht, sie haben es eben gefunden. Warum auch nicht?
Das verstehen viele nicht, wie Frau Ghoul z. B. mir auf dem PESA-Gipfel gezeigt hat. Die hatte mich gefragt, was man denn mache, wenn die SCs irgendetwas in die Hände bekommen, das zu mächtig ist. Ich sagte: „Gar nichts.“
Warum auch sollte man irgendwas tun? Was soll denn passieren?
Man kann bei D&D NIEMALS „zu mächtig“ sein. Zu mächtig denn für was? Der Gottkaiser von Viridistan ist Halbgott KLE17/HEX20, und sein echter Gott haust in der Grotte unter dem Palast, sollen doch ein paar Erstis mit nem Artefakt rumlaufen. Damit kann man auch immer nur alle 5s eine Person wegnatzen. Tolle Wurst, und nu? Stört mich nicht. ich habe ein ganzes Multiversum, deswegen enthalte ich Spielern auch nie etwas vor, was sie sich erspielt haben, im Guten wie im Schlechten.

Nun, also nach mehreren Reisen gelangten sie zu einer Stadt, und diese wurde dann durch (ausgewürfeltes Ereignis, interpretiert für die lokale Situation) Orcus-Schwarzorks aus dem Trollhügeln angegriffen. Das spielten wir einerseits mti Chainmail aus, andererseits gab es eine Kommandoaktion um Verstärkung zu hohlen. Spieleridee! Sie hätten auch weiterrreisen können, wollten sie aber nicht alle. Mir war es egal, so oder so oder ganz anders. Ich habe nur extrapoliert.

Naja, Schlacht geschlagen, Verstärkung einetroffen, Schwarzorks fliehen, Spieler sind Helden. Man beschließt den ein für allemal den Gar aus zu machen, und verfolgt die Örke. Unterwegs traf man noch so einige interessante Gestalten (geheimer Druidenzirkel), die da eben wohnen, weil es so geschrieben steht. War mir auch egal.
Man verbündete sich mit dem Druiden und telebaumierte direkt zum Schwarzork-Orcus-Priesteranführer, machte den Platt und nam sein orcusoides Zepter. Dann machte man sich zur Heimreise.

Man verschiß sämtliche Orientierungswürfe und kam vom rechten Wege ab. Auch ein Marschieren nach weithin sichtbaren Bergen führte in ein Hexfeld, welches nicht ganz auf dem Weg liegen sollte, nach Spielervorstellungen: Das Dämonental mit dazugehörigem Tor in die unteren Ebenen. Man würfelte aber auch unglaublich glücklich auf dei Begegnungstabellen fpr die Region, strumpelte unebdarft umher, und hatte dann nochmal RICHTIG Glück. Anstatt Dämonen HG12+ kamen nur ein paar Formianer aus dem Tor gekrochen.
Die SCs meinten dann: So eine Gelegenheit gibt es nie wieder, und machten sich daran das Tor zu zerstören. Und huch, nehmen wir doch das tolle Artefaktschwert und dieses Pseudoorcuszepter dafür…

Danach wurde es sehr turbulent, grotesk, transplanar und phantastisch, die Ausführungen würden zu lange dauern. Alle überlebten wider Erwarten, und kamen heil zurück, mit in der positiven Ebene maximierten Heilstäben und einige Stufen höher.

Nun, so etwas kann nur Spaß machen, wenn es NICHT geplant oder geschummelt ist. Ich kann nur wiederholen, nur weil ich so streng in den o.g. Dingen bin, kann ich die Freiheit der Spieler so weit wie möglich gewähren. Und darum geht es beim Spielen. Alle anderen tun nur so, und erschaffen artifiziell und gehirnwichsig, was echte Rollenspieler erspielen und erleben.

Die Runde endete übrigens mit einem herzerreißenden Freitod eines Klerikers, der das Artefaktschwert nicht in die Hände des Grubenteufels, den sie viele hundert Meilen südlich durch Torheit befreit haben, übergeben wollte. Da kommt kein Schweinkramspiel jemals heran.

Ich könnte noch Dutzende solcher Beispiele nennen, so geht es bei mir jede Woche. Negativbeispiele, die beweisen, daß es anders nicht geht, wirklich „permissiv“ zu leiten wollen wir uns ersparen, das haben wir ja sonst immer. Es sei aber gesagt, daß jemand der meinte, er habe „gezeigt“ wie man „offen“ leite ohne Zufall, der hat leider den Spielern das Gegenteil bewiesen.

Davon abgesehen kommt die strategische Ebene auch NUR unter Beachtung der eingangs genannten Techniken zum tragen. Weswegen sie auch in jedem ernstzunehmenden RSP drinne sind, und im Schweinkram fehlen. Aber das ist ein anderes Thema.

Zum O.R.K.

38 Gedanken zu „Anders gesagt

  1. Danke, du hast für mich gerade eben das beschrieben, was (mit wenigen Zusätzen) ARS für mich ausmacht.BRAVO!

  2. Was Set hier verschweigt:Die Spielwelt ist niemals fertig, wird ständig (durch Zufallstabellen etc.) ergänzt und erweitert. Dadurch können leicht Inkonsistenzen auftauchen, die aber in der Regel nicht bemerkt werden, weil hier charakterzentriert gespielt wird (die CHARAKTERE bauen Schlössen, dinden Artefakte, besiegen Götter…), weshalb viele damit kein Problem haben.Ich gehöre da allerdings nicht dazu. Ich will ein funktionierendes, plausibles Spielweltmodell, welche unabhängig von den Charakteren existieren kann und keinen um das Heimatdorf der Charaktere generierten Sandkasten, der bei der ersten Belastung zusammen fällt. Dazu gehört auch, dass alle „Auslegeware“ folgerichtig aus dem Hintergrund erwächst (der in groben Zügen bereits vor Spielbeginn zu existieren hat)und nicht erst generiert und DANN (oft mehr schlecht als recht) in die Spielwelt „eingepasst“ wird.Kurz: ich will nicht hören „hier lebt ein Goblinstamm… dieser Planet hat Gesetzesindex A… hier kann man Erz abbauen…(usw.)“, sondern mich interessiert Kontext und Motivation meiner Spielwelt.Alles andere ist für mich Kinderkram.

  3. @Anonym:Dir ist wohl entgangen, dass in Setts Beispiel mit den Wilderlands ein eben solcher Bezugsrahmen, wie Du ihn forderst, existiert.Von Detailriechtum und funktionierendem Spielweltmodell her existiert das Kampagnensetting hier unabhängig von den Spielern, Hex für Hex beschrieben, samt Interdependenzen – allerdings nicht auf für den Zweck übertriebenem Stafford-Tolkienschem Autarkielevel.

  4. Eine schöne Erklärung für die ganzen Labertaschen. Fein gemacht, Herr Hofrat, DaVinci grüßt.

  5. Ich stimme zu, dieses Grundwerkzeug ist vorrausetzung für Gutes Rollenspiel. Aber es erfordert auch, dass der Spielleiter überhaupt in der Lage ist solche zufälligen Situationen herbeizuführen. Anschließend noch eine ausgewogene Portion Charakterdarstellung der Spieler und das Rollenspiel ist so wie ich es mir vorstelle.

  6. Vielen Dank die Herren für diese äussert erhellenden Gedankengänge. Nun also der Senf des Herrn Def:Prinzipiell stimme ich meinen Vorrednern und dem werten Herrn Blogger zu. Die Spieler sind Hauptakteure des Rollenspiel, wenn sie also Entscheidungen treffen, dann müssen sie, im Guten wie im Schlechten damit leben. Der SL sollte in der Lage sein das Spiel auch dann noch zu lenken wenn Artefakte oder Handlungen epischen Ausmasses ihren Weg oder ihre Pläne kreuzen oder das Spiel in Augen der Spieler und Helden aus dem Ruder laufen könnte.Allerdings bin ich bei einem unreflektierten Ansatz der im Blog beschriebenen Auslegung des Leitens ein wenig um die Machtbalance besorgt. Wenn die Charaktere schon auf den ersten 5 Stufen epischste Plots erleben, was machen sie dann in den nächsten 10 Stufen? Natürlich, man kann immer noch epischer werden, bis an die Grenzen unserer Vorstellungskraft und dafür sind Rollenspiele ja auch irgendwie da, aber macht es dann noch Spaß?Ein Teil des Spaßes beim Rollenspielen entsteht doch auch dadurch, dass die Helden wachsen und der Spieler den größten Einfluss auf das Wachstum seines Helden hat, oder nicht? Wohin soll der einzelne Held noch wachsen, wenn er, das ist jetzt deutlich plakativ, die Götter doch schon alle mit Vornamen kennt?Soll man jetzt das Wachstum/Machtniveau/“Epik-level“ der Helden seitens der Spielleitung beschneiden? Das liegt im Detail sicherlich bei den einzelnen Gruppen selbst und der Art wie sie ihr Spiel mögen, das geht mich ja nichts an. Aber im Allgemeinen würde ich sagen, nein, soll man nicht.Soll man es jetzt, gegenteilig aufgefasst, ins Grenzenlose und ungesteuert gehen lassen? Nein, auch das halte ich für den falschen Ansatz.Was ist jetzt der beste Weg? Die goldene Mitte?

  7. Ach quatsch. Goldene Mitte, schnullipuh.Bitte auch mal meinen Beitrag zum Thema subkomplexes Spiel lesen…Wer sind im übrigen „Helden“, und warum müssen die wachsen oder angemessene Herausforderungen haben?Brauch keiner.Ich spiele schon laaaaaaaaaaaange, und bislang hat keiner den Namenlosen erschlagen oder es auch nur bis zum Gott gebracht (einer schaffte es bis Halbgott).Aber selbst wenn, dann kann man da noch 10 Jahre spielen. Oder 100.

  8. Hervorragender Beitrag – und mal wieder einer, in dem Du Dich per anschaulichen Beispielen erklärst. Oftmals prangerst Du ja nur an. Jene, die Deine Absichten/Art zu Leiten vorher nicht aus deinen Beiträgen ableiten konnten und sonstwas darin gelesen haben, sollten durch diese Lektüre nun endgültig Topf und Deckel zusammen bekommen. Well done.

  9. Die „Helden“ sind die Figuren welche die Spieler im Spiel verkörpern. Dachte eigentlich wenn man schon laaaaaaaaange spielt, dann weiß man das.Mit Wachsen meine ich zum einen das Steigern der Werte und zum anderen die Entwicklung der Persönlichkeit des Charakters/der Rolle.Ein Stufe 1 Held wird sich doch wesentlich in den Werten, wie auch in seinem Verhalten, z.B. dem Verständnis der eigenen Rolle in der Welt, verändert haben wenn er ein paar Stufen höher ist.Vielleicht liegt meinen Bedenken zu Grunde, dass ich D&D nicht regelmäßig spiele. Schätze ich bin dann eher etwas low-profile.Ich frage mich nur was die Gruppe wohl macht wenn sie im ersten Abenteuer die Welt rettet? Rettet sie im zweiten das Universum? Im Dritten dann das Multiversum? Dann könnten sie im vierten ja Gygax aus dem Jenseits befreien.Aber, wie gesagt, es ist das Spiel der jeweiligen Gruppe. Wenn man da einen Konsens gefunden hat, dann soll man sich nicht aufhalten lassen =)

  10. Ungewohnt sinnvoller Beitrag.Nur: Das Beschriebene ist ganz normales Rollenspiel. Wo ist denn da das „ARS“? In den Foren bekomme ich vom ARS-Spieler nur das Bild des totalitär-pöbelnden Fanatikers, des selbsternannten „Richtig-Spielers“ und zwanghaft brettspielenden Old-Schoolers, geboten. Kurz: Da kommt die Kotze hoch.Das kommt im Beitrag zwar auch auf, aber nur geringfügig.Was ist aber mit den Spielern die Railroading gut finden? Die daran Spaß haben und mit großer Freiheit oder der Chance Machtpotential zu entwickeln nicht zurecht kommen? Warum sollen sie keine Berechtigung haben das Hobby zu betreiben, wie du hin und wieder gefordert hast, Settembrini?

  11. Halt: Betreiben sollen sie es, mit Gottes Segen. Aber bitte daheim, und nicht in Publikationen oder gar der Mehrheit.

  12. Ach ja, und daß ARS= echtes und normales Rollenspiel ist, predige ich seit Jahren.

  13. Irgendwie finde ich Menschen welche die EINE WAHRHEIT (TM) predigen suspekt.Ich leite deswegen ARS weil ich EZ nicht wirklich beherrsche, nicht weil ich es nicht mag.Und ja, das gilt es zu beherrschen bevor ich es verdamme.Bauern fressen nicht was sie nichtz kennen =)

  14. Nach so viel Zustimmung: Ich halte deine Perspektive für kurzsichtig. Du gibst nämlich die Möglichkeit auf, komplexere Handlungsstränge zu weben und Abenteuer auf die Spieler und Charaktere zuzuschneiden. Der Rest des Kommentars wurde während ich ihn geschrieben habe immer länger, so dass ich ihn in einen eigenen Blog-Beitrag ausgelagert habe: Geschichten auf die Charaktere zuschneiden

  15. Hallo.Dieser Beitrag ist lesenswert. Aber ob der Spielleiter „in gewisser Weise willenlos“ sein soll … Naja. (5. Absatz dieses Beitrags)Der Spielleiter soll auch Spielspaß haben. Wenn es ihm reicht, mit dem auszukommen, was die Spieler vorgeben, dann ist das gut so. Daran gibt es nichts auszusetzen, vor allem nicht dann, wenn der Spielspaß oder das Spielerlebnis in Erinnerung bleibt. Dann ist der Rollenspielzweck oder der Grund für den gemeinsamen Spielnachmittag erfüllt. Wenn der Spielleiter aber auch „besondere“ Momente im Spiel haben will, die außerhalb der Einflussnahme der Spieler(charaktere) liegen, dann ist daran grundsätzlich genauso wenig auszusetzen. Im übrigen lese ich nicht selten von der Empfehlung, Nichtspielerfiguren mit Leben und, sofern sie wiederkehrende Charaktere sind, auch mit Tiefe auszuschmücken. Wenn ein Spielleiter hier „willenlos“ wär‘, dann kann das ja gar nicht funktionieren. Denn auch Nichtspielerfiguren dieser Art haben Motive, Absichten, Ziele und handeln entsprechend. Aber grundsätzlich fällt es mir sehr schwer, hier (für mich, vor allem für andere) eine „generell gültige“ Faustformel Pi mal Daumen zu finden, um das richtige (?) Maß dafür zu finden, was nun geht und was nicht geht. Dazu gibt es zu viele Faktoren, die eine Art „Guideline“ beeinflussen. Und selbst eine Guideline würde nicht widerspruchslos hingenommen werden. Fakt ist für mich aus meiner Spielerfahrung: Meine eigene D&D Runde ist relativ unkreativ. Wenn ich eine Spielsitzung nur mit dem leite, was mir die Spieler bieten, dann bleibt nach der Sitzung bei jedem von uns ein fader Beigeschmack nach dem Motto: Das war wohl nichts … Mir stellt sich dann die Frage: War es das jetzt wert? Und wenn ich ein wenig vorbereite und erkennbar auch Spaß bei meinen Spielern dadurch wecke, dann kann ich nichts falsch gemacht haben, obwohl ich nicht willenlos aufgetreten bin. Als ich vor etwas mehr als einem Jahr das Spielleiten nach einer einjährigen Pause wieder aufgenommen habe, habe ich für mich zur Bedingung gemacht: „Meister, es muss sich auch für Dich lohnen, denn Du hast als Spielleiter die meiste Arbeit! Nicht nur bist Du derjenige, der letztlich darüber befinden muss, wie eine strittige Situation regeltechnisch gelöst werden soll, nicht nur erwarten die Spieler von Dir irgendetwas in Richtung Spielwelt, nein, sie wollen außerdem Hilfestellungen bei den Charakteren … “ Bin ich deshalb ein schlechter Spielleiter? Wenn ich sage, dass auch ich Spaß haben will und ich dafür das ein oder andere auch vorbereite; bin ich deshalb ein übler Railroader, kein richtiger Rollenspieler, ein was-auch-immer, obwohl möglicherweise das ein oder andere, das ich vorbereitet habe, gar nicht ins Spiel gefunden hat? Das riecht verdächtig nach Glaubenskrieg, und am Ende trinkt man doch gemeinsam ’n Bierchen, weil man doch feststellt, dass man mit seinen Spielvorstellungen und -erfahrungen gar nicht so weit auseinander liegt …

  16. „Halt: Betreiben sollen sie es, mit Gottes Segen. Aber bitte daheim, und nicht in Publikationen oder gar der Mehrheit.“Wieso sollen sie es nicht öffentlich betreiben dürfen? Sie haben das gleiche Recht dazu wie Nicht-Railroader. Zu „ARS = normales Rollenspiel“: In den Foren wird ARS immer als derart besonders hingestellt als ob es nur eine Elite spielen würde und könnte. Teilweise erhält es ein ziemlich straffes Konzept wie man es zu spielen hat. Für mich wirkt das wie das extreme Gegenstück zum Railroader/“Highlord“. Also bloß ein anderes Extrem.Auf mich wirkt das so, als ob die ARS-Internetisten ein Ego-, oder ein Identifikationsproblem haben. Doch warum „hauen sie so auf die Kacke“, wenn es sich bloß um normales Rollenspiel handelt?

  17. An alle:Diese ganze Diskusion um „richtiges“ und „falsches“ Rollenspiel ist nicht nur ermüdend und brechreizerzeugend, sie schlichtweg abgrundtief frei von jeglicher intellektueller Betätigung ausserzur Befriedigung des Egos und Ausbildung neuer Profileurosen.Was soll das sein „richtiges“ Rollenspiel? Ich glaube dass es das ist bei dem alle am Tisch SPASS haben und zufrieden heim gehen.Wenn also alle Spass haben wenn sie alles in Tabellen auswürfeln, dann bitte.Wenn alle Spass haben wenn sie überhaupt nicht würfeln, dann auch bitte.Wenn alle Spass haben wenn sie sich irgendwo in der Mitte von beiden Extremen befinden, dann ebenso bitte.Es ist Rollenspiel und keine Religion über deren Auslegung hirnverbrannte fundamentale Diskusionen geführt werden müssen.Manchmal glaube ich, dass beide Lager, die ARS- und die EZ-Vertreter, gerade in die 5. Klasse gekommen sind, zumindest die Hardliner.Relax, it’s a game, not war.

  18. @DefWenn man gehört werden will, muss man laut schreien. Und man musste schon sehr laut schreien um die Römers und Don-Schauens dieser Welt zu übertönen, die einem, tausendfach gedruckt, den letzten Scheiß dazu erzählt haben, wie man gefälligst zu spielen hat.Also: in einer perfekten Welt hast du Recht. Aber: Diskurs lebt von Pointiertheit. Die wird hier, zum guten Zweck, erreicht.

  19. „Wenn man gehört werden will, muss man laut schreien.“Neben dem Egoproblem ist das der schlimmste Fluch der ARS-Verfechter. Es hat euch zwar Aufmerksamkeit gebracht, aber auch extreme Ablehnung.Ihr wärt damals gut beraten gewesen, einen anderen Weg zu suchen. Leider ist es dazu schon viel zu spät.

  20. „Neben dem Egoproblem ist das der schlimmste Fluch der ARS-Verfechter. Es hat euch zwar Aufmerksamkeit gebracht, aber auch extreme Ablehnung.“Ich glaube nicht, dass ein anderer Weg besser gewesen wäre. Ich behaupte, so was wie einen DSA-Dungeon Band, „Von eigenen Gnaden“ oder die Übersetzung von Labyrinth Lord hätte es nicht gegeben, wenn nicht erfolgreich klargestellt worden wäre, dass viele Spielleiter und Spieler nichts von den Erzählparties halten, die über ein Jahrzehnt den deutschen Rollenspielmarkt im Würgegriff hatten.Ich glaube nicht, dass große Missionierungserfolge gefeiert werden können. Brauchts auch gar nicht. Wichtig ist, dass ARS als Spielstil wahrgenommen wird, den viele mögen und demzufolge auch ENDLICH Produkte dafür für den deutschen Markt hergestellt werden.

  21. Sets Gedankengängen in obigem Artikel und seinen Ideen zu ARS und Rollenspiel im allgemeinen kann ich nur zustimmen und bedanke mich für die so angestoßenen Debatten, wenngleich ich seinen Kritikern ebenfalls zustimmen muß, das der missionarische Eifer der Internet-ARS-Gemeinde, so gut gemeint er auch sicher sein mag, teils an Lächerliche grenzt.Man muß für dieses Maß an Fanatismus schon ein bischen geltungssüchtig sein, aber unter dem Athmo-Faschismus (toller Begriff Set) gelitten haben muß manauch, um „den Feind“ des ARS und den Aufschrei verstehen zu können:Reines EZ würde, übertrieben, etwa so ablaufen:SL: *Erzählt tolle, spannende Geschichte*Spieler: Ich gehe mit.SL: *Erzählt weiter*Spieler: *Ich tue x*SL: Geht nicht (*windows vista fenster öffnet sich*) drücken sie*ich gehe mit* um forzufahren.Spieler: Ich gehe mit.usw…-Die gesammelten Werke des weißen Wolfs verführen zu diesem Stil, und ,noch schlimmer, viele frühe DSA und Cthulhu Werke tun dies auch, aber sogar noch heimlich unter dem Deckmantel des atmosphärischen Stimmungsspiels.100% Ars stelle ich mir, überspitzt, so vor:SL: Würfel, ob du gewinnst!Spieler: *würfelt*SL: *Schlägt Ergebnis nach und antwortet mit „win/loose or draw“*-Im Extrem, ohne ausschmückende Kulisse, ähnlich unspaßig, aber mit dem Vorteil, das der Spieler wenigstens WIRKLICH mitgespielt und SELBER gewonnen oder verloren hat.Mit „mir als SL egal“ meint Set (sofern ich ihn da richtig verstehe)nicht „einfach laufen lassen“ sondern eine gewisse Neutralität des SL, der unparteiisch in einer Spielsituation als Schiedsrichter auftritt, der nach vorher verbindlich festgelegten Parametern (ganz gleich ob aus einer Tabelle, einer Charakterisierung der NSC, oder dem Kauf- oder selbstgeschriebenem [aber verbindlichen!] Abenteur heraus entscheidet, was passiert, weil es NATURGESETZLICH(!) passieren MUSS, anstatt mit EZ-SL Selbstherrlichkeit daher zu kommen und parteilich für sich selbst/seinen Plot die Situation so aufzulösen, dass der Plotwagen unbeirrt des Spielereinflusses weiterfahren kann.Ein reiner EZ-SL erzählt m.E. bloß eine Geschichte; er ist ein Fernsehapparat.Ein reiner ARS-SL ist „die Matrix“;Regeln, Tabellen, Weltbeschreibung, Abenteuer usw. usf. sind seine Unterprogramme, mit denen die Matrix bestimmt, was passiert, aber die Matrix selbst ist unparteiisch.Der perfekte SL aus meiner Sicht, und da widerspreche ich dem ARS-Dogma ebenso wie Def, ist eine „Matrix mit Verstand und Emphatie“;Wenn, rechnerisch, mehrere Möglichkeiten gleich plausibel sind, soll der gute SL nicht den Zufall entscheiden lassen, sondern die spielspaßfördernste Entscheidung für alle treffen, was ungleich Spielerpampering aber auch ungleich Plot-Durchdrücken ist.@Def: Ob der Machtspieraleneinwand berechtigt ist oder nicht hängt vom speziellen Spiel ab; beim „idealen Rpg Produkt“ TM ist er das nicht, bei manchem Spiel mag er das sein und braucht eben einen SL mit „Bewußtsein“.-Der Maßstab bei D&D beispielsweise ist so hoch (die Decke so weit oben), dass ich da kein Problem sehe…-Kern der Aussage aber war auch nicht das konkrete Artefakt, sondern vielmehr „moderiere die ist Situation“.-Abschließend hoffe ich, niemanden durch mein sprachliches Ungeschick beleidigt zu haben und zu ein bischen Klarheit in der Debatte beigetragen zu haben.MfG

  22. Während ich js selbst im Augenblick mit mir ringe ob ich den ARS Zirkus wirklich so spielen möchte, möchte ich trotzdem mal dem größten Humbug hier entgegentreten:Wenn nicht gerade Skyrock dafür verantwortlich ist, dann ist ARS KEIN Brettspiel sondern man spielt natürlich aus was man tut. Ja, auch wenn man so DSA leitet darf man weiterhin „Rondra zum Gruß“ sagen. Es wäre sogar schädlich das NICHT zu tun, nur wären die Konsequenzen eben andere. Kein RP Abzug, sondern ein unverständiger Blick der Gläubigen.ARS ist letztlich Konsequenzrollenspiel, also ein Stil der sich in erster Linie mit den Auswirkungen der Handlungen der SC beschäftigt ohne dabei eine Wertung vorzunehmen. Das es dabei ohne weiteres auch zu komplexen „Plots“ kommen kann, beweist seit Tag 1 an „Die Toten des Winters“, nur wird dabei der SC einfach vor die Konsequenzen einer Intrige gestellt.Man könnte im übrigen auch beschließen eine Intrige für einen SC maßzuschneidern – gerade ARS profitiert sehr von Einbindungen der Charaktere in die Spielwelt. Wenn deine Eltern in Wildbadhausen wohnen, dann hat man NOCH einen Grund dessen Vernichtung durch Orks zu verhindern. Für persönliche Einbindung ist ja kein „spannender“ Endkampf gegen den Orkboss nötig.Und wenn man sich einmal drauf einlässt macht das einfach Spaß – in meiner Settembrini Testrunde hatte ich das Herz bis zum Hals schlagen als wir versuchten einem Dämonen paar gebannte Seelenkristalle (?) zu stehlen. Als Kampf wäre das sehr schnell gegangen, aber mit List und Tücke findet sich da tieferes Rollenspiel als man glauben mag. Darrow zumindest hatte Angst 🙂

  23. @Saul: Die Überspitzung von „ARS“ trifft ja eben nicht. Auch nicht als Satire. Warum? Weil „ARS“ NICHTS entwertet oder unmöglich macht. Ich kann damit GENAUSO atmosphärisch oder „stimmungsvoll“ und emotional spielen, wie mit allen anderen Konstrukten auch. Vielleicht sogar mehr. ERZ/Stimmungsspiel der Kiesowschule hingegen macht es UNMÖGLICH die anderen Spaßquellen anzuzapfen. Deswegen ist ARS mächtiger, in gewissem Sinne also überlegen.Was kein Wunder oder mein verdienst ist, denn so fing es ja mit dem hobby an.

  24. @ Saul: Bin Dir mal wieder dankbar für die Erklärung meiner Position und die Erläuterungen. Gut, dass Du in meiner Gruppe spielst =) als „Feind“ wärst Du mir zu schlau =)Also, ich kann (und will villeicht auch) meinen Spielstil gar nicht so genau festlegen. In jedem Fall hab ich mit ARS angefangen, ne Zeit lang ERZ betrieben, aber gemerkt, dass ich da eigtl. ARS reinbringen wollte. Wie gesagt, nicht weil ich ERZ schlecht oder minderwertig finde, sondern weil ich es einfach als SL nicht so gut beherrsche. Bin dann somit zurück zum ARS im weitesten Sinne. Im ERZ gibt es eben auch ein paar Elemente die, verzeih mir Set, jedem SL gut zu Gesichte stehen. Vielleicht verbinde ich es irgendwie, keine Ahnung. Bevor jetzt der große Aufschrei kommt, ich meine keine Laberorgien die beim Kauf von Lampenöl am Marktstand entstehen. Aber eben weil im ERZ der Fokus ganz stark auf der Atmosphäre liegt, kann man sich da ein paar Tricks abschauen wie man diese ohne viel Aufwand erzeugt. Das ist jeder Art von Spielleitung zuträglich. Und nach den Erläuterungen wie ich hier so lese und auch eigentlich verstanden habe, schlisset ARS Atmophäre nicht aus.Woran ich jedoch noch immer ein bisschen kanbber ist die „Willenlosigkeit“. Neutralität ja klar. Aber ist der SL wenn er völlig ohne eignes Zutun die Handlungen der Spieler an der Spielmaschine misst, vergleicht, orientiert, nicht auch nur Moderator eben jener Maschine? Kann ja so gewollt sein, ist nur nicht mein Ding, gleub ich. Wenn mir die Ereignistabelle sagt dieses und jenes Ergebnis haben Sie gewürfelt, werter Herr SL und ich aber weiß, das meinen Spielern das nicht gefallen wird, was dann? Ich kenne als guter SL meine Spieler ja, kann also einschätzen was ihnen Spaß machen dürfte und was nicht.Wenn ich jetzt aber ein viel cooleres Ereignis im Kopf habe, von dem ich weiß, dass es der Gruppe besser gefallen wird, das obendrein auch noch besser zum Plot passt, dann scheiß ich auf die Spielmaschine mit Anlauf. Unsere Geschichte, unser Spiel, unser Plot, unsere Regeln. Basta!Ich lass mir nicht von einer Tabelle oder toten Spieldesignern sagen wie ich zu leiten habe. Wenn dann doch ne Horde Hooligans mit TSR-Logo auf den Amstaff-Shirts plötzlich durch die Tür kommt um mein Spiel zu überwachen, dann… werden wir sehen =)

  25. Ich schätze, die „Willenlosigkeit“ des Spielleiters ist hier in einem überspitzten Sinne zu verstehen. Es ist nicht möglich, dass der Spielleiter willenlos an dem Spiel teilnimmt, denn …a) Er hat das Spielsystem (mit?)bestimmt. Warum dieses? b) Er hat die Spielwelt (mit)bestimmt. Warum dieses? c) Er hat (mit?)bestimmt, welche Regeln verwendet werden sollen (Quellenbücher, hausregeln). Warum?d) Er bestimmt die Reaktionen „seiner“ Spielwelt auf die Spieler. Warum so und nicht anders? Das alles doch, weil auch er bestimmbare Ziele verfolgt.Daher denke ich, dass die WIllenlosigkeit, die hier gemeint ist, so weit geht, dass sie die WIllkürlichkeit des Spielleiters verhindern soll, die darauf abzielt, die Spieler „klein zu halten“. Die gewünschte Willenlosigkeit soll da einsetzen, wo das gemeinsame Spielerlebnis zwischen Spieler und Spielleiter droht, einer einseitigen und unflexiblen Vorgabe des Spielleiters zum Opfer zu fallen. Oder täusche ich mich darin, Set?

  26. Wo sollen eigentlich diese Railroder SLs sein? Ich habe noch keinen getroffen, der mir gesagt hätte, das geht nicht weil das nicht vorgesehen ist. Spielen die nur DSA?SLs die Charaktere klein halten, hingegen schon. Die seltsamste SL-Variante die ich kennen gelernt habe wäre der ARS-SL (Tabellen, Ergebnisoffen, usw.), der aber gleichzeitg die Spieler kleinhält.

  27. Der schlimmste SL, den ich bisher getroffen habe, war auf dem letzten NordCon, als ich unter ihm HACKMASTER gespielt habe und er meinem Charakter (Ranger, Chaotisch Gut) verbat, des Nächtens die Tür zu einem Bauernhaus zu öffnen, in dem ich kriminelle Dinge argwöhnte. Ich war komplett verblüfft und schaute ihn verständnislos an. Seine Rechtfertigung: sowas wäre Hausfriedensbruch und das täte man nicht als chaotisch guter Charakter. *Bump*Schon zuvor wollte er mir vorschreiben, daß ich den Bürgermeister besagten Bauerndorfes nicht „angreifen“ dürfe, als ich mir diesen aus einer emotionalen Szene heraus am Schlawittchen packen und zu mir umdrehen wollte, um ihn anzuschreien – und sowas täte ein chaotisch guter Charakter nicht.*doppelbump*Kurz und gut: wieso leitet ein solcher Vollpfosten ausgerechnet HACKMASTER???

  28. Der SL sollte sich die Beschreibung der Gesinnungen dringend wieder druchlesen.“Kurz und gut: wieso leitet ein solcher Vollpfosten ausgerechnet HACKMASTER???“Weil Oldschool doch so hip sein soll? Oder er mag KODT, versteht es aber nicht. 😀

  29. @Anonym: das hast Du vermutlich Recht. Mir schwante schon Böses, als er uns die vorbereiteten Charakterbögen in die Hand drückte… wobei „vorbereitet“ es nicht wirklich trifft, denn es standen nur Attributswerte, Klasse, Rasse und Gesinnung drauf! Nicht mal die jeweiligen Attributsboni und Kampfwerte waren vollständig ausgerechnet oder sonstige (wissenswerte) Nebeninfos eingetragen. DAS hätte man auch noch am Spieltisch machen können, ohne Zeit in Anspruch zu nehmen. „Vorbereitet“ my arse! Und wie gesagt: sowas bei HACKMASTER. Ausgerechnet. *kopfschüttel*

  30. Sag mal, sind deine Ausflüsse eigentlich ein Anfallsleiden, dass ab und an rezidiviert? Mann, du solltest dich mal auf Logorrhoe testen lassen.

  31. @Anon: na, wieder unterwegs, um mit dem Fremdwörterkurs der Volkshochschule anzugeben, den Du belegt hast? Oder doch gescheiterter Mediziner, der nun seine Diagnosen honorarlos in Rollenspiel-Blogs stellt? 😉

  32. Der Beitrag war toll zu lesen. Auch viele Kommentare waren sehr unterhaltsam. Danke dafür.Ich würde auch gerne so leiten, bin aber zu faul für die Tabellen.Meine Zufälle sind die dinge die mir so durch den Kopf gehen. Als Spielleiter bin ich neutral und lasse die dinge passieren. Meinen Spaß schöpfe ich dann aus dem, was die Spieler aus der Situation machen. Es ist eigentlich nie das was ich machen würde. Komischerweise geben mir meine Spieler das Gefühl sie hätten mich besiegt, wenn der Abend gut für sie gelaufen ist (Hallo? das hätten auch 1000 Orks sein können. Ich hätte nur „Eintausend“ sagen müssen). Manchmal depremiert mich das. (Zugegeben wenn sie z.B. gegen einen einen Fiesen Ritter kämpfen mit dem ich noch große Pläne hatte (Ahrr! Intrige, Verrat, Komplott) Dann gehe ich Emotional im Kampf mit und Schrei Sch..ade wenn sie ihn umgenietet haben. Aber Trotzdem… Worauf wollte ich hinaus? hmm.. vergessen. Danke Jedenfalls für Beitrag und die KommentareGruß Agaton

  33. also ich kann aus aktuellem anlass berichten, weshalb ich das befolgen von regeln und evtl. zufallstabellen einfach gut finde.in der ik runde in der ich spiele, ist der spielleiter sehr nachsichtig und rettet auch die spieler aus problematischen situationen.was aber daraus unweigerlich folgt: man plant weniger, denkt weniger über konsequenzen nach – weil der SL richtet es ja schon. ABER: er richtet es auch nicht immer, er entscheiden aus seiner subjektiven sicht – wann mal der würfel gedreht wird und wann nicht a la – jetzt haben sie sich so dumm angestellt, jetzt sollen sie die konsequenzen tragen. Das problem – alles wird undurchsichtig und unüberschauber – vorallem nicht mehr abschätzbar.was im aktuellen fall dazu führte, dass Scs dahinstarben – weil eben mal hart durchgegriffen werden musst. Ich mache dem SL in der situation nicht den vorwurf SCs gekillt zu haben – sondern, dass das nicht früher passiert bzw. nicht konsequent nach dem regeln spielt wurd.das hat für mich wieder den ARS Ansatz bestätigt – auch wenn die spieler bei mir dann wieder jammern: „äh du bist ein gnadenloser spielleiter“ – sowas seh ich mittlerweile als kompliment

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