Abenteuerspiel war immer

Von der ewigen Notwendigkeit und Wiederentdeckung auf genau gleichem Pfade, hier im speziellen: Nichtnullsummenspiele ermöglicht durch neutralen Spielleiter.

Neulich, am C&C:A-Tisch. Schlacht am Crimmissos, Verlesung des Rahmentextes.
Reaktion:

„Was?!?! Von wegen „earlier defeats“, Carthago hat doch gewonnen! Das ist ja doof.“

Mago kopiert bei Akragas Epaminondas und ist erfolgreich, schief geschlachtordnet zetrümmert man den linken Flügel und rollt dann auf.

Kleiner Trost, hatte ich im Hinspiel als Sizilianer knapp den Sieg verpaßt. „Battle Back“ hier viel stärker als bei BattleLore! Rechter Flügel unter Dyonisius schlug erst den karthagischen Linken, wurde dann aber vom Zentrum zurückgeschlagen und überrollt. Wahrlich, die Zeit der Infanterie.

Sah nach einer guten Idee aus…

Zwei Runden später ruhte der hasardierende sizilische General schon bei den Toten.

7 Gedanken zu „Abenteuerspiel war immer

  1. Kannst du eine günstige Bezugsquelle für das Spiel nennen? Außerdem: Verlier ruhig ein paar mehr Worte über sowas (oder setz zumindest einen Link). Geh mal davon aus, dass ein erheblicher Teil deiner Leser sowas nicht unbedingt kennt, aber durchaus Interesse hat.

  2. Bezugsquellen sind derzeit rar, man muß aus Übersee bestellen, oder noch ein Exemplar im Laden ergattern. Troll & Toad hat noch ein paar und bei ebay werden auch noch ungeöffnete exemplare verkauft. $. Auflage wird wohl erst ende des Jahres hergestellt.

  3. Sorry Leutz, aber den Krempel kann man sich doch noch selbst herstellen.Brett mit Hexfeldern und Holzklötzchen.Würd ich keine 35$ für blechen, sondern eben proxys nutzen.Bleibt nur noch die Frage, wo man die Regeln herbekommt.

  4. Was ist das denn für eine Einstellung? Die Rgeln sind dir also nichts wert? Achja, geistige Schöpfungen sind heutzutage ja generell Allgemeingut, ich vergass.Davon abgesehen: Ich habe letztens EUR 50 für ein schönes Schachspiel bezahlt. Und da kannte ich die Regeln schon.

  5. @PH: der Gebrauch von „proxies“ hat eine gute Tradition unter den Wargamern. Immerhin geht es hier nicht darum, 50 Euro in ein Spiel zu investieren, dass man seit Jahren wenn nicht Jahrzehnten schätzt, wie Dein geliebtes Schach. Sondern es geht darum, unter dem ohnehin riesigen Angebot durch ein schnelles Hineinschnuppern zu selektieren, ob einem denn das Produkt zusagt. Und wenn ja, und man sich vorstellen kann, das Spiel öfter zu spielen, dann kann man es sich noch immer gerne kaufen. Wie man das im vorliegenden Fall macht, erkläre ich hier:http://www.the-prussian-gamer.de/index.php?topic=2049.0

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