Worin ich DSA5 Kampfregeln revolutionär verbessere

Hier hat jemand ein 25 Jahre altes Problem angesprochen und drei Lösungen vorgeschlagen. Das Problem ist das altbekannte „Attacke-Parade-Attacke-Parade-Attacke-Parade-Attacke-Parade …etc. ad nauseam“ bei DSA-Kämpfen.

Deswegen hat sich bei DSAlern ja der Begriff „Würfelorgie“ für kampflastige Spiele eingebürgert, weil sie von ihrem Wackness-System auf echte Rollenspiele schließen. Aber das nur am Rande, die 100% Lösung ist natürlich Palladium zu spielen, aber das kann den Kartoffeln offensichtlich nicht abverlangt werden.

Dabei ist die DSA-Immanente Lösung so einfach.

Hier also die Mantel-und-Degen Ulrich Kiesow-kompatible Kampfregelerweiterung für alle DSA-Editionen:

  1. Eine gelungene Parade ist erstmal gelungen.
  2. Die darauf folgende Parade jedoch wird um die Erfolgsspanne des Angreifers erschwert.
  3. Dies modelliert einen Schwertkampf, bei dem der Parierende vom Angreifer bedrängt wird und dessen Waffe bei der Parade (mehr oder weniger) wegeschlagen wird und immer schwerer zurück in Verteidigungsposition zu bringen ist.
  4. Wahlweise kann der Gegner auch den Malus auf seinen nächsten Angriff packen, um zu simulieren, daß er sich wieder in Position bringt und den Angriff nur halbherzig führt.
  5. Dadurch muß nur eine Differenz berechnet werden, und das DSA-Spielgefühl bleibt zu 100% erhalten.

Beispiel:

Vor dir steht Helmtrott, der Baron, dem du für den Mord an deiner Schwester bereits seit Jahren den Tod wünschst. Als er dich sieht, zieht er ohne zu zögern sein Schwert und greift dich an. Nur knapp verfehlt er dich. Was willst du tun?”
“Ich greife ihn mit meinem Schwert an!”
“Dann brauche ich einen Angriffswurf von dir.”
“Ok ich habe einen Angriffswert von 16 mit dem Schwert… 2, so muss das sein!”
“Alles klar, du triffst, aber er kann ja noch parieren… eine 9. Eine 9 und der Baron hat einen Paradewert von 10, also… reißt er unbeholfen sein Schwert hoch, welches durch Deinen Hieb zur Seite geschlagen wird, und seine Deckung öffnet. [nächste Parade um 14 (=16-2) erschwert!]“
„Cool, ich verpaß ihm noch ein, dem Schergen! *öttelöttel* eine 16, knapp getroffen!“
„Der Baron versucht seinen Schwertarm wieder in Position zu bringen und…*ötteöttel* [3] scheitert kläglich [nur ein kritischer Erfolg hätte geholfen da die PA -14 zu schaffen war], Du stichst in mit kurzer Bewegung in den Bauch und damit ab. „

Es sollte klar sein, wieviel erzählerisches, ausschmückendes und simulatives Potenzial darin steckt. Zum Beispiel könnte ein Gegner sozusagen dauernd auf seinen Angriff verzichten, um wenigstens die Parade aufrechtzuerhalten. Das ist dann wohl aus Film und Fernsehen tausendmal bekannte Situation des Bedrängens (früher auch AT-Serie, nur komplizierter) eines Gegners, den man dann noch nichtmal wie einen Holzpflock kleinschnitzen muß, sondern so zur Aufgabe zwingen, wenn klar wird, daß der nicht mehr weichen kann und keine Sonne mehr sieht, weil er gar nicht mehr selber zum schlagen kommt.

Damit kann man wohl getrost das Mic droppen, DSA innerhalb von DSA gelöst, Settembrini out.

 

Alter, das Cthulhu Spiel im Zweiten Weltkrieg ist geschmacklos und ich finds nicht korrekt.

Amerikaner und Briten haben ein anderes Verhältnis zur Geschichte. Die können machen was sie wollen. Aber ich find das erwähnte Spiel scheiße, aus verschiedenen Gründen.

Vor allem aber wegen der Trivialisierung und „Kewlisierung“ des Dritten Reichs, insbesondere im Artwork.

Greifenklaue, nimm das Zeug ausm Feed, oder ich rede nicht mehr mit Dir. Mach was Du willst, aber erwarte nicht, daß ich da down mit bin.

Ihr habt lang genug gewartet, dass das Heft nun erscheint

Das 6. Heft Abenteuerpunkt ist da! Sofort bei RPGNow erhätltlich, digital, analog und im Kombipaket. Dank an alle Autoren, es ist ein phantastisches Heft geworden, mit Freshness für alle Spielvorlieben außer „Langweilig“.

 

Erste Eindrücke von MKUltra:

Ausgezeichnete Arbeit! Ich bin erst dies WE zum lesen gekommen aber hell auf begeistert. Das Hollowpoint szenario werd ich wahrscheinlich direkt bei meinem nächsten Rifts PC mit in den Hintergrund einverwursten, da hab ich schon Recon einverklappt und da passt das geschmacklich super rein. Auch generel ein super Szenario für mein liebes Ninjas & Superspies! Künzelsau fand ich auch wundervoll und die Schlachtfeld Tabellen sehr schön das chaos aus der Perspektive der einfachen Soldaten beschrieben und also alles, auch die anderen Artikel sehr interessant und inspirierend :)

Abenteuer-Ausbau Diskussion, Vorbereitung Teil 3

Es ist wahr: Man kann im Rollenspielen schlecht sein. Wackness gibt’s bei Spielern wie Spielleitern.

Quelle: Somethingawful, boring games

Hier, in weiterer Vorbereitung, ein selbsterklärender Artikel von Zak Sab.

tl;dnr:

In allen Tätigkeitsfeldern und Hobbys wird akzeptiert, daß es gute und schlechte und so lala Teilnehmer gibt. Nur im RSP nicht, und das ist ein Fehler. Wenn Du schlecht bist, hilft Dir das System nicht da raus, Langweiler bleiben Langweiler. Es sei denn, Sie bemühen sich keine Langweiler mehr zu sein.

SpliMo-Gate: Splittermond-Autor sieht sich mit Vorwürfen konfrontiert, kann glgnfz Klarheit schaffen?

Ein langjähriger DSA-Fan fühlt sich ideenbeklaut: Seine über 10 Jahre aufgebauten und populären Riesland-Settingbeschreibungen scheinen Vorlage für eine Splittermond Veröffentlichung gewesen zu sein.

Hier die Vorwürfe im Original: https://rakshazarer.wordpress.com/2017/01/30/wie-mein-abenteuer-in-splittermond-auftauchte-und-ich-nichts-davon-bemerkte/

Wir werden mal sehen, wie sich das entwickelt.

Ich fordere hiermit Moritz „Sterntaler“ Mehlem auf, der Sache auf den Grund zu gehen, Du bist der richtige Mann dafür. Und das AB hast Du ja schon frei Haus bekommen.

 

ADD: Die Ereignisse überschlagen sich geradezu:

Update zur Wandelnden/Seidenen Stadt

Dennoch beharrt die PESA auf einer unabhängigen Prüfung! Ulisses droht bereits, den Autor mit Auftragsschreibermachwerken zu Spammen, kann der Arme Riesländer dem Druck standhalten?

Abenteuer Ausbau Diskussion, Vorbereitung Teil 2

Ein Mann mit Pendeldistanz zu Rollodiskursen hat mal gesagt, der Schlüssel zur Bewertung ist Popkultur. RSP-Vorlieben sind also wie Popkulturvorlieben zu betrachten und zu diskutieren.

Da wir das ja immer wieder müssen, hier also ein paar Begriffe. Da die meisten Rollos ja Stadionrock oder Metal mögen, ich aber nicht, nutzen wir mal „Qualia“ oder besser Qualitäten aus dem Hip Hop und insbesondere der Rap Music. Gerade im Rap ist die trennende Einheit von Inhalt, Form und Virtuosität sehr anschaulich. Will sagen, manche Leute mögen MCs OBWOHL die nicht Virtuos sind. Bei Gitarrenmusik hatten wir das zuletzt beim Punk, aber der ist in Deutschland ja meist misverstanden und im Endeffekt ohne Folgen geblieben.

Darüberhinaus gibt es in den Vorlieben für und von HipHop MCs auch geographische Komponenten, die später noch sehr wichtig werden.

Warum, wenn überhaupt, mag man also einen bestimmten Rapper? Meistens ist das multidimensional. Also aus dem Einkaufzettel der interessierenden Qualitäten sagen einem mehrere zu, und zwar in genau der Kombination, daß es „zu einem spricht“.

Qualitäten könen sein:

  • Attitude: Die allgemeine Einstellung, das Verhalten. Zum Beispiel eine Arroganz, eine Distanz zu fast allem, wie bei Shindy oder Bushido. Gerade junge Leute mögen das sehr oft. Oder eine Herzlichkeit wie bei MC Bogy, oder die volkommene Ernsthaftigkeit eines Kool Savas, oder die lockere, tiefenentspannte Partyhaltung von Manny Marc und Arzt.
  • Realness: Ein sehr, sehr großes Wort, ein wichtiger Faktor. Authenzität, Glaubwürdigkeit. Rappen kann jeder, auch musikalisch ist es oft dünn, aber der Inhalt, wenn der Wirkung beim Publikum entfalten soll, dann ist das bei vielen nur möglich, wenn das gerappte als eine Art destillierte Wahrheit über das Leben des Rappers verstanden wird. Darüber kann doll gestritten werden, ist aber einigen auch unwichtig. Es ist aber ein Faktor, zu dem viele eine Meinung haben. Grundsätzlich gilt im Hip Hop, daß als Bewegung der Unterpriviligierten verstanden werden will, daß man nur Rappen sollte, wo man in dem Moment volkommen steht, was man auf der Straße im täglichen Leben vertreten kann. Erschwerend bei allen Realness-Debatten kommt hinzu, daß Übertreibung als Stilmittel doch natürlich erlaubt ist, und Prahlerei mit (noch nicht vorhandenem) Reichtum durch die Freisprechung „Fake it, till you make it“, gedeckt ist. Ein neueres deutschsprachiges Beispiel für nen Song mit großer Realness wäre von Olexesh Avtomat. Oder Schwester Ewas ganzes Debütalbum.
  • Image: Gibt es auch bei anderen Musikern. Aber im Rap kam es in letzter Zeit dazu, daß sich sog. Imagerapper ausbilden. Die also ein ausgedachtes Image pflegen, sie rappen von einem Leben, was nur ausgedacht ist. Berühmtestes Beispiel ist Kollegah. Bürgerlich Felix Blume, Kind aus gutem Bio-deutschem Hause, was so tut als sei es Zuhälter und Drogenticker. Ist auch zum Islam konvertiert und tut so, als sei er auch irgendwie Migrant. Einige wissen das nicht, einige feiern das total, weil sie denken, was die anderen Rapper machen sei alles übertrieben und quatsch, und dann dürften das Leute wie Kollegah sozusagen auf die Spitze treiben.
    Weil Kollegah sein Spiel schon sehr weit treibt, ist er bei echten Straßenrappern meist sehr unbeliebt. Man fühlt sich verarscht von einem, der zum Establishment gehört. Vor allem in Berlin gab es lange keine Versicherung, die seine Konzerte versichert hätte. Kollegah ist einer der technisch versiertesten Rapper, aber sein Image ist fake.
    Andere Images sind eben das bös-mafia-arrogante von Bushido, aber das ist ja wohl eher real zu nennen, Abu-Chaker ist ja nicht ausgedacht. Aber Bushido spielt damit, um sich gefährlicher zu machen, als er ist. Andere Images entstehen unfreiwillig, z. B. von Laas Unlimited, der als deutschlands krassester Battle Rapper gilt, aber eigentlich will er mal nen richtig gutes Album abliefern. Aus einem gefaketem Image kann auch ein echtes werden, so passiert bei Money Boy. Aus einem dillettantischem Start wurde eine steile Trap und Drogenkarriere. Die ihm mitlerweile jeder abnimmt.
  • Freshness: Das „Hip“ in Hip Hop steht für die Vergötterung des Neuen, und eine Qualität kann sein, wenn etwas eben ganz neu und modern und spannend erscheint. Als Gegenqualität steht natürlich Old School, ein originärer Hip Hop Begriff. Freshness hilft gerade jungen Künstlern nach oben zu kommen, sobald etabliertere kapiert haben, was da läuft. Meist verstehen die Älteren das „freshe“ erstmal nicht, so zum Beispiel beim Trap, also wenigen langsamen Reimen über „gotische“ Beats mit jaulenden Untertönen und besonderen Soundeffekten. Durch Freshness sind mitlerweile Hustensaft Jüngling, SXTN und Ufo361 zu ansehen und Gastauftritten bei etablierten künstlern gekommen. Eine eigene, neue künstlerische Stimme und Ausrucksweise zu haben ist die Essenz von Freshness. Beats können auch fresh sein.
  • Flow: Dies bezeichnet für die gerappten Gesangsteile in der eigentlichen Musik die Art und Weise dew Sprechgesangs. Die beschreibenden Vokablen sind noch nicht so ausgereift, man vergleicht meistens mit älteren Rapperlegenden. Crackavelli hat eine gepreßte Sprechweise, die der von Legende Tupac nahe kommt, so rappt auch einer von Optic Records in seligen John Bello Zeiten eine Line selben Inhalts. Der Flow ist zwar veränderbar, aber nicht jeder Flow, von abgehackt bis butterweich, paßt zu jedem Rapper. Bei manchen wirken hektische Doppelreime wie ein Maschinengewehr der Zerstörung, bei anderen wie einstudierte Fleißbienchenscheiße. Auch da mag der Betrachter unterschiedliches raushören. Bein anderen wirkt megalangsames Gleitreimen wie Inkompetenz, bei anderen wirkt die selbe Technik wie das Ruhen in sich selbst und gesprochenes Abheben. Eine schöne Sammlung von unterschiedlichen Flows (Taktlo$$ for the win!) findet man hier. Aber andere Posse-Tracks (also da wo man viele Freunde einlädt, die alle einen 16er Rappen) tun ein ähnliches. Wer Ausdauer hat und Horror-Rap nicht scheut, mag mal nach dem Blockmonsta Allstar-Track gucken. Der Flow sollte auf jeden Fall mit der Botschaft und der Attitude sowie evtl. einem image in Zusammenhang stehen. Je mehr desto besser. Bei Eko Fresh, der seine Jugend vor der Kamera verbrachte, also sich dauernd weiterentwickelt gab es da schon so manche Peinlichkeit und Unrundheit.
  • Technik: Technik ist alles was man wissen, können und üben kann. Ein schöne, halb-ernste Aufzählung gab Freezy in seinem Rap-Tutorial I.
    Natürlich gibt es da auch Neuentwicklungen, die werden aber schnell kopiert solange sie fresh sind, bis es dann keiner mehr hören will, bis auf die Hängengebliebenen. Wichtig ist, daß Technik-Virtuosität nicht zwingend zu Beliebtheit führt: Eko Fresh, Laas Unlimited und Kollegah beherrschen alles was es so an Erlenbarem gibt, aber jeder hat so sein eigenes Kreuz mit Beef und Hatern zu tragen.
  • Punchlines sind genaugenommen eine Technik-Kategorie, wenn man es auf die Spitze treibt.Es geht um eine Mischung aus Wortwitz, Frechheit und Kreativität im umgang mit Sprache aber auch Anspielungen. Ein Reimende, welches überascht und gleichzeitig von der Bedeutung witzig oder mies ist. Wenn es zu gewollt, zu geübt und zu konstruiert ist, verkommt es zum sogenannten Kreuzworträtsel-Rap, der weniger beliebt wird oder andere Formen annimmt. Übelster Vorwurf ist aber, wenn die Punchlines geklaut sind, also „gebitet“. Dann entwertet das den ganzen Reim, im Zweifel den ganzen Song.
  • Inhalt: Wie jedem klar ist, ist die Musik  im Rap selten bahnbrechend. Es geht viel um Geräusche und Stimmungen und den richtigen Rhytmus. Der Inhalt jedoch ist das Eigentliche, das Wesentliche. Das, warum es diese Ausdrucksform geschafft hat, global Wurzeln zu fassen. Er kann beim sleben Künstler jeh nach Lied dünn oder tiefgehend sein, aber die Grundidee beim Rap ist es, etwas zu sagen. So wie bloggen das Mitteilungsbedürfnis einer bestimtmen Personengrupp befriedigt, so ermöglicht Rap es jedem Gehör zu bekommen. Und das Qualitätsmerkmal ist hier: Hat da jemand was Interessantes zu erzählen? Wichtig ist ein strukturelles Merkmal des Raps, und zwar die Textdichte. Selbst der albernste Fun-Rapper kommt nicht umhin viel, viel Text zu produzieren, viel mehr als alle Beatles-Alben zusammen. Und da kommt was rüber. Übrigens ein Grund, warum Gute Rapper, die aber noch auf den Durchbruch warten, oft Ghostwriter für Popsongs sind. Eko Fresh und vor allem Kitty Kat oder auch Soul-Sänger mit Hip Hop-Nähe Okan Frei (wobei der glaube ich auch Produzent ist) sind da so Beispiele.
  • Storytelling: Inhalt kann deklariert werden, oder tatsächlich in einem Spannungsbogen erzählt. In Deutsch ist wohl Sido einer der Besten darin, aber andere können das auch wenn sie wollen (Blokkmonsta sogar MC Bomber), andere wiederum batteln nur.
  • Battle: Hier geht es um die Vermeidung von Gewalt. Battle-Rap ist die Lösung, nicht das Problem. Anstatt sich nach einer Beleidigung oder einem Streit zu prügeln, trägt man das Ganze auf der Bühne aus. Es gibt ungeschriebene Regeln, aber was Beleidigungen angeht, ist fast alles erlaubt, außer Mütter. Aber daran hält man sich manchmal auch nicht. Je böser, desto besser. Meistens A-Capella vorgetragen und auswendig oder Freestyle. Direkt ins Gesicht des anderen, man braucht starke Nerven. Es gibt einige legendäre Battles, auf deutsch meist unter der Beteiligung von Laas Unlimited, auf Englisch natürlich mit Eminem oder die Zerstörung, die Canibus sich von Dizaster abholen mußte. Heutzutage meistens eher sportlich zu sehen, also ohne reale Gewaltproblematik. Aber der Ursprung lag in verbaler Austragung von Nachbarschaftsstreits in den Inner Cities. Früher essenzieller Bestandteil des Bekanntwerdens, gibt es heute Rapper, die das nicht können und nicht wollen.
  • Live: Einige können liefern. Andere nicht. Viele reiche und berühmte haben kein gutes Live-Game, und sind Studio-Rapper. Aber ich glaube das gibt es auch im Heavy-Metal
  • Video: Ebenso können Videos wichtig sein, trägt zur Imagepflege bei und kann auch als Tröphäe oder Ehrenbezeugung angesehen werden. Ich mag die meisten überproduzierte Videos nicht. Es sei denn, sie sind volle Kanne übertrieben oder unterstreichen wirklich mal gut den Inhalt.
  • Swag/Style: Manch einer wird Fame (s.u.) hauptsächlich über Lebenswandel und da besonders Kleidung und Konsumverhalten. Kann ich nicht so viel zu sagen, weil ich das nicht ganz raffe. Aber das gibts und die GloUpDInero Gang ist so ganz groß geworden. Für Fler ist das auch total wichtig, und er findet das bestimmt doof, daß ich das nicht raffe.
  • Interviews: Mitlerweile ein eigenes Genre werden die vielen VouTube VIdeos von Rappern genutz um alle vorgenannten Punkte zu schärfen, zu kontextualisieren und auch anders zu interpretieren. Man kann auf jeden Fall in den Stundenlangen Videos rausfinden was wie ernst gemeint ist, und was das Ziel der Sache ist, und manchmal auch viel über den Charakter erfahren. Letztes Jahr hat auf dem Gebiet Fler alles rasiert, aber viele andere haben auch geliefert, bemerkenswert finde ich das Interview von Ben Salomo mit MC Bogy.
  • Fame: Fame ist natprlich das alles zusammen und das Ziel, aber es gibt stunts und moves mit denen Leute Fame werden können, auch wenn sie nur mittelmäßig ansonsten unterwegs sind. Besonders heftig sind da Al-Gears Eskapaden. NSFW und Nichts für schwache Nerven: ohne Link, Stichwort Da Vinci Code. Wenn man in anderen der drei Hip Hop Säulen (DJ’ing, B-Boying und Graffiti) fame ist, kann das ein gutes Start sein, auch Familie oder Posse kann helfen, wie bei BTNG.

Andere Aspekte gibt es natürlich auch, aber wir haben jetzt viele Besipiele für eine multidimensionale Betrachtung von Vorlieben. Und das gilt eben für Abenteuerspiel auch, seien sie Brett- Rollen- oder Miniaturen oder Kriegsspiele. Natürlich mit anderen Aspekten, aber das arbeiten wir in der Zukunft ja heraus. Und vieles ist eben ähnlich in der parallelen Bewertung von objektiven und subjektiven Qualitäten und einer fragwürdigen Rolle der Technik und der Virtuosität. Vor allem werden wir aber noch über Faker und Realness zu reden haben. Denn auch im Rollenspiel gilt: „Faken Leuten kann man Realness nicht erklären.“