Wasser predigen!

http://www.focus.de/panorama/vermischtes/margot-kaessmann-bischoefin-betrunken-hinterm-steuer_aid_483234.html

15 Gedanken zu „Wasser predigen!

  1. Wenn ich das Christentum auch in jeder Hinsicht widerwärtig und abstoßend finde, so werde ich doch dafür kämpfen, dass die Christen genauso hemmungslos rotzebesoffen sein dürfen wie jeder andere freie Mensch auch.

  2. Deine spätpubertär-pauschale Anti-Christen-Haltung interessiert hier niemanden. Es geht hier nicht um Religion, sondern um einen selbsternannten moralischen Zeigefinger im bierseligen Sturzflug.Amüsant – aber auch traurig.

  3. Ich kenne niemanden, der „nur dies eine mal“ besoffen autofährt. Ich kenne nur strenge Nüchternfahrer und notorische Immerfahrer. Sie sollte zurücktreten. Nicht, weil das Vergehen so schlimm ist, sondern weil sie ja nirgendwo mehr auftreten kann. Wenn sie wieder was drollig-naives sagt, muß an ja vermuten, daß sie einen gekippt hat. Ansonsten bin ich auch für den privaten Rausch für alle, bis ziemlich genau zur Grenze der StVO.

  4. Aus der ZEIT:“Eine Gesellschaft wäre reifer, wenn sie keine makellosen Helden an ihrer Spitze bräuchte. Wenn es genügte, dass das Führungspersonal einfach nur den Job gut macht. Der Ruf nach lupenreinen Vorbildern ist allzu sehr Ausdruck einer infantilen Sehnsucht. Kinder brauchen das Vorbild, Erwachsene können nicht perfekt sein.“

  5. Vielleicht dachte sie ja, sie würde Wasser trinken, aber ohne ihr Wissen ist dann ihr Boss, der alte Scherzkeks, vorbeigekommen und hat heimlich seine Nummer durchgezogen…

  6. Danke lieber Vorkommentator, jetzt schäme ich mich dafür, hier als „Anonym“ mitzuschreiben.Jedenfalls ist Käßmann jetzt zurückgetreten. Ich gebe jetzt einfach mal Settembrini die Schuld.Settembrini: Du bist schuld!;)PS: Hoffen wir einfach mal, dass auch Käßmanns Nachfolger deutliche Worte für Frieden und andere moralische Werte findet.

  7. Ein Politiker hätte ruhig im Amt bleiben können. Aber nicht ein Berufsmoralist.Die ZEIT ist etwa seit 10 Jahren verwirrt. Die FAZ seit 2. Der Spiegel schon immer.Was soll man machen?

  8. Da gibt es einen ganz alten Ratschlag, den man mit leicht verändertem Hintergrund all jenen geben kann, denen es im spätrömisch-dekadenten Gutmenschensozialismus nicht gefällt: Geh doch nach drüben, wenn’s Dir hier nicht paßt! Für „drüben“ bitte Italien, die USA, die Schweiz oder andere Länder einsetzen, für die der hiesige Bürgersmann zu schwärmen pflegt, wenn’s ihm hier mal wieder zu sozialistisch, zu friedensselig oder zu multikulturell zugeht.

  9. Ich finde es nach wie vor absolut schwach, jemandem ernsthaft vorzuwerfen, er würde moralisieren oder ihn direkt als „Gutmensch“ oder ähnliches zu bezeichnen. Nur weil man selbst nicht in der Lage ist, Gutes zu tun oder nicht ständig so egoistisch zu denken, wie es einem die Gesellschaft und die Medien vorleben, muss man doch Leute, die sich wenigstens bemühen, ein gutes Leben (z.B. im christlichen Sinne) zu führen und andere ebenfalls dazu auffordern, unter der Gürtellinie ankeifen. Ja, Käßmann hat einen Fehler gemacht, aber die Folgen mit Würde getragen und eine vorbildliche Konsequenz daraus gezogen – davon sollte sich so mancher Politiker eine Scheibe abschneiden.Wir werden immer solche mahnenden Stimmen brauchen, gerade weil wir selbst viel zu gut darin geworden sind, die eigenen mahnende Stimme im Hinterkopf mit eingeübtem Pragmatismus abzuschalten. Und je mehr wir „Berufsmoralisten“ hassen und verachten, desto nötiger haben wir sie.

  10. ich widerspreche nicht: Der Mensch braucht moralische Leitbilder, und Menschen, die diesen beispielhaft nacheifern.Eben drum mußte sie gehen.

  11. AMEN.Die Dame war sehr schlecht beraten.Und was die „Zeit“ angeht:Führungspersonal… das wäre dann wohl ich.PROST.MB

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